Was machen eigentlich ... Kylie Minogue, Maren Kroymann und Bill Kaulitz?
Unsere People-News
Was treiben die queeren Promis, wie geht es unseren Allys? Hier sind die aktuellen People News.
#Kylie Minogue
Im Trailer von Shonda Rhimes’ neuer Murder-Mystery-Miniserie «The Residence» taucht unerwarteterweise Kylie Minogue auf.
In der Netflix-Serie geht es um 157 Personen, die verdächtigt werden, jemanden in einem der 132 Zimmer des Weissen Hauses ermordet zu haben. Jeder hat ein Motiv. Wer war also der*die Täter*in?
Eine der vielen Verdächtigen ist diie Sängerin Kylie Minogie, die sich selbst spielt. Sie ist ein Gast bei einem Staatsbankett im Weissen Haus, bei dem sie als Repräsentantin Australiens geladen war. Minogue kehrt mit der Rolle zu ihren Schauspielwurzeln zurück. Zur Erinnerung: Sie wurde 1986 mit der australischen Soap Opera «Neighbours» bekannt. Sie Serie startet am 20. März 2025 beim Streamingdienst Netflix.
#Maren Kroymann
Die lesbische Schauspielerin und Kabarettistin wendet sich zwei Tage vor der Bundestagswahl in Deutschland per Video an Alice Weidel. Sie möge bitte mal Danke sagen dafür, dass Rot-Grün einst dafür gesorgt hatte, die Eingetragene Partnerschaft einzuführen. Denn in einer solchen lebt die AfD-Co-Chefin heute mit ihrer Frau (wenn auch in der Schweiz). Dies sei eine Frage des menschlichen und politischen Anstands, den Weidel ja selbst auch immer wieder von anderen einfordere, so Maren Kroymann.
Die New York Times nennt Weidel ein «Musterbeispiel der Widersprüche», denn Alice Weidel von der queerfeindlichen, einwanderungsfeindlichen AfD lebt in der Schweiz und ist mit einer in Sri Lanka geborenen Frau verpartnert. Auch deutsche Medien befassen sich wenige Tage vor der Wahl mit ihrem Familienstand und ihrem Wohnort (MANNSCHAFT berichtete).
#Cynthia Erivo
Die britische Schauspielerin und Sängerin wird am 8. Juni die Tony Awards moderieren und folgt damit auf Ariana DeBose, die die Veranstaltung in den vergangenen drei Jahren präsentiert hat. Die Tony Awards sind die wichtigsten US-amerikanischen Theaterpreise und zeichnen herausragende Leistungen im Broadway-Theater aus. Cynthia Erivo zeigt sich «stolz und begeistert», diese Aufgabe zu übernehmen. Sie freue sich darauf, die Theatergemeinschaft durch einen Abend zu führen, der herausragende Leistungen würdigt.
Erivo ist für ihre Erfolge auf der Bühne und im Film bekannt, zuletzt im Film «Wicked» (MANNSCHAFT berichtete). 2016 gewann sie den Tony Award als Beste Hauptdarstellerin in einem Musical für ihre Rolle in «The Color Purple». Neben ihrer Tätigkeit als Moderatorin könnte Erivo in diesem Jahr einen weiteren Meilenstein erreichen: Sie hat die Chance, als jüngste Künstlerin den begehrten «EGOT»-Status zu erlangen – die Bezeichnung steht für Kunstschaffende, die einen Emmy, Grammy, Oscar und Tony Award gewonnen haben.
#Bill Kaulitz
Der Tokio-Hotel-Sänger geniesst das Dating-Leben. «Ich habe jetzt eigentlich jeden Abend ein Date», erzählte der Sänger im Podcast «Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood» seinem Zwillingsbruder Tom. Zum Valentinstag bekam Bill mehrere Blumensträuße, unter anderem von Heidi Klum, wie Tom berichtete. Aber die anderen Sträusse - «wo kommen die denn alle her?», fragte Tom seinen Bruder.
«Ich habe momentan mehrere Verehrer», berichtete Bill. «Ich finde es gut, auf mehreren Hochzeiten zu tanzen.» Er schaue dann, wer ihm am besten gefalle. (dpa)
#Marc Eggers
Der Influencer erhält seit Monaten «homophobe Beleidigungen, wirklich unzählige Hassnachrichten, homophobe Nachrichten, Morddrohungen, Beleidigungen rauf und runter» , wie er jetzt in einem Video bei Instagram berichtet. Grund für die Anfeindungen ist möglicherweise eine kurze Affäre mit Bill Kaulitz, mit der die beiden für Schlagzeilen gesorgt hatten (MANNSCHAFT berichtete) – auch wenn Marc Eggers den Tokio-Hotel-Sänger nicht explizit erwähnt.
Es sei okay, ihn nicht zu mögen oder zwei küssende Männer abzulehnen, findet Eggers. Aber er lasse sich nicht vorschreiben, ob er mit einem Mann, einer Frau oder einer trans Person zusammen sei. Es sei nicht in Ordnung, Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung zu beleidigen. Über 86'000 Menschen haben bisher auf das Video reagiert und danken Eggers für seine offenen Worte.
#Julian F.M. Stoeckel
Der Entertainer und Moderator nimmt gemeinsam mit seinem Lebensgefährten, dem Designer Marcell Damaschke an der neuen Staffel von «Couple Challenge» teil. Neben Liebespaaren gibt's auch Duos, die vor allem aus Reality-Darsteller*innen bestehen. Ziel der Show: Wer kennt sich gut genug, um am Ende als Sieger zu gelten?
Die neue Folgen «CoupleChallenge - Das stärkste Team gewinnt» laufen ab 12. März, jeden Mittwoch um 20.15 Uhr bei RTL2.
#Georgette Dee
Die queere Chanson-Ikone wird am Schauspielhaus Düsseldorf eine Hauptrolle übernehmen. Es geht um Oscar Wilde und seine Zeit im Zuchthaus zu Reading 1895, wo er eine Strafe wegen homosexueller Handlungen und «grober Unzucht» abbüssen muss. In seiner Zelle erzählt er seinem (heterosexuellen) Wärter Thomas einige seiner berühmten Märchen und flüchtet sich so in eine Fantasiewelt, ähnlich wie es im Musical «Kuss der Spinnenfrau» zu erleben ist (MANNSCHAFT berichtete über die Verfilmung des Musicals mit Jennifer Lopez). Als Fantasiegestalt entführt Dee den leidenden Wilde in eine andere Welt. Gleichzeitig spielt Dee auch die Mutter des Dichters.
Premiere ist am 8. März, Yascha Finn Nolting spielt Oscar Wilde, Thomas Wittmann den Gefängniswärter; die Musik stammt von Matts Johan Leenders. Der Titel des Stücks lautet «Die Märchen des Oscar Wilde erzählt im Zuchthaus zu Reading». Vorstellungen sind bis Ende April angesetzt. Ebenfalls im März kann man Dee mit einem Chanson-Programm in der Berliner Bar jeder Vernunft erleben.
#Andy Bell
Andy Bell bringt Anfang Mai ein neues Solo-Album raus und hat vorab die neue Single «Don't Cha Know» veröffentlicht. Das neue Album zu «Ten Crowns» wird mit einer UK-Tournee einhergehen, die am 1. Mai in York beginnt, am 19. Mai in Cambridge endet. Im Juni kommt der Erasure-Frontmann nach Deutschland.
#Timothée Chalamet
Der 29-Jährige friert offenbar nicht so schnell. Leicht bekleidet, in einer Kombination aus Kapuzenpullover (den er bald auszog), Tanktop und Baggy auf den roten Teppich - passend zum Valentinstag komplett in Babyrosa – kam er zur Berlinale, um den Bob-Dylan-Film «Like A Complete Unknown» vorzustellen. Bei der Pressekonferenz wurde Timothée Chalamet gefragt, was er in seiner Hauptrolle als Bob Dylan darüber gelernt habe, die Gegenwart mit dem Aufstieg des Populismus zu deuten, wich er eher aus.
Der Oscar-Anwärter betonte lediglich - ohne den amtierenden US-Präsidenten Trump zu erwähnen: «Ich würde sagen: Vorsicht vor jeglicher Retterfigur, ganz gleich, wer das ist». Vor jedem, der sage, er habe eine Lösung, müsse man sich in Acht nehmen
#Ralf Schumacher
Der offen schwule Rennfahrer hat sich mal wieder in die politische Debatte eingeschaltet und erntet erneut Kritik. Zu einem Bild von Klimaaktivistin Luisa Neubauer bei der Berlinale schreibt er bei Instagram: «Friedrich Merz als Gefahr für unsere Demokratie zu bezeichnen ist ja schon Extremismus und unverschämt. Es ist sehr schade das Linksgrüne sofort mit solchen extremen eine normale Auseinandersetzung garnicht zulassen,wenn man nicht ihrer Meinung ist.» (sic!) Auf dem Kleid war vorn zu lesen: «Donald & Elon & Alice & Friedrich?» Auf der Rückseite:: «Democracy Dies In Daylight!» («Die Demokratie stirbt bei Tageslicht!»).
Viele Follower*innen bitten nun Ralf Schumacher, politische Kommentare zu unterlassen. «Bleib doch bitte beim Motorsport!», schreibt einer und ist mit diesem Appell nicht allein. «Merz ist vielleicht nicht so extrem wie Trump, aber eine Gefahr ist seine Einstellung definitiv!» Erst Ende Januar hatte eine Äusserung des Ex-Rennfahrers zur AfD für einen Shitstorm gesorgt (MANNSCHAFT berichtete).
#Zoe Saldana («Emilia Perez»)
Am Abend fand die Bafta-Verleihung statt, der wichtigste Abend für die britische Filmindustrie. Karla Sofia Gascon, die als erste trans Frau für den Oscar als Beste Hauptdarstellerin nominiert ist und ebenfalls für einen Bafta in dieser Kategorie im Rennen war, blieb der Gala in London fern. Nachdem Jahre alte, problematische Social-Media-Kommentare von ihr in die Schlagzeilen geraten waren, hatten sich die «Emilia Perez»-Macher von Gascon distanziert (MANNSCHAFT berichtete).
Das Musical-Drama, das mit elf Nominierungen ins Rennen ging, wurde immerhin als Bester Nicht-Englischsprachiger Film ausgezeichnet und setzte sich damit gegen die deutsch-französische Koproduktion «Die Saat des heiligen Feigenbaums» durch. Zudem gewann Zoe Saldana den Preis als Beste Nebendarstellerin. Ihre Trophäe widmete sie ihrem trans Neffen Eli. Co-Darstellerin Selena Gomez, die in derselben Kategorie für «Emilia Perez» nominiert war, ging leer aus.
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