Frühling 2021: «Bar» & «Tash»
In der Ausgabe Nr. 105: ++ Kiew: Raven für den Wandel ++ Das Sterben der Lesbenbars ++ Rassismus: Die asiatische Dimension ++ Interviews mit Tash Sultana & Peter Plate ++
Im neuen Heft besuchen wir ein ambitioniertes queeres Clubprojekt in Kiew, schauen bei einem russischen Fotografen Sasha durch die Linse, lassen uns von Diskriminierung in der Bundeswehr erzählen und reisen bis ans «Ende der Welt».
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Die 9 Storys
Raven für den Wandel – Queerfreundlich feiern in Kiew
Kiews Technoszene – für viele ein Raum der Freiheit, aber längst nicht für alle. Ein neues Clubprojekt möchte das ändern. Ein Segen für Vlad Shast, der endlich einen Ort gefunden hat, an dem er sich als schwuler Mann frei entfalten kann. Über die Bedeutung von sicheren Räumen in einer konservativ geprägten Gesellschaft.
Statement und Selbstidentifikation – Mehr als nur Haare
Haare sind seltsam. An den richtigen Stellen vergöttern, an den falschen Orten verachten wir sie. Sie tragen zu unserem persönlichen Wohlbefinden bei, setzen aber auch politische Statements.
Das Sterben der Lesbenbars – eine Spurensuche
Warum gibt es eigentlich so wenige Lesbenbars? An mangelnder Lust auf Begegnungen und Feiern liegt es nicht. Eine Zürcher Spurensuche durch Unsichtbarkeit, Hinterzimmer und jahrzehntelange Zuversicht.
«Die Community hat gelernt, sich ihre Schlupflöcher zu suchen»
Mit seinen Arbeiten dokumentiert Sasha, wie verschieden homosexuelle Männer auf der ganzen Welt lachen, leben und lieben.
Kunstpause: Das Leben auf der Bühne im Stillstand
Lockdowns zwingen queere Performer*innen dazu, sich und ihre Arbeit neu zu erfinden. Drei von ihnen erzählen von Alltagssorgen, aber auch von neu gewonnener Freiheit, kurz: davon, wie sich ihr Leben durch die Pandemie verändert hat.
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Wir haben Lust – Vom Kamasutra über Vanillasex bis BDSM
Sex ist vielfältig. Das finden auch die Diplompsychologin und Therapeutin Karina Kehlet Lins, die feministische Sexpertin Laura Méritt und MANNSCHAFT-Leser Björn. Wir blicken in die Schlafzimmer der Community.
Wegen Homosexualität degradiert und «unehrenhaft entlassen»
Dierk Werner Koch wurde einst von der Bundeswehr wegen seiner Homosexualität degradiert und entlassen. Jahrelang hat er für eine Entschuldigung gekämpft. Nun sollen Soldat*innen gesetzlich rehabilitiert und entschädigt werden.
Portugal – Reisen bis ans Ende der Welt
Nicht nur Lissabon, sondern auch die Umgebung der Hauptstadt Portugals hat viel zu bieten. Im Umkreis von rund einer Fahrstunde findet man romantische Küstenabschnitte, einsame Sandstrände, Weinbaugebiete und königliche Paläste.
«Bitte keine Asiaten» – Zwischen Selbstgefälligkeit und Rassismus
Von einer Vorzeigeminderheit zur Zielscheibe für den Pandemiefrust: Sind wir ein Jahr nach George Floyd und Black Lives Matter bereit, die Rassismusdebatte um eine Dimension zu erweitern?
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Interviews
«Feiern hat für viele Queers enorm wichtige Ausgleichsfunktion»
Seit einem Jahr sind die Clubs in Deutschland geschlossen: Unter dem Lockdown leidet die Szene, die allein in Berlin um 100 bis 150 Adressen zählt. Doch was fehlt uns wirklich? Ist es nur das ausgelassene, hedonistische Feiern oder sind es doch tiefere Bedürfnisse, die momentan vielerorts auf der Strecke bleiben?
Tash Sultana: «In meinem Leben gibt es nur Extreme»
Bis zur Pandemie war Tash Sultana pausenlos auf den Bühnen der Welt unterwegs. Im Lockdown entstand das neue Album «Terra Firma», das ein wenig sanfter und verspielter klingt als das Debüt «Flow State». Jetzt brennt der australische Weltstar darauf, wieder aufzutreten.
«Gerade habe ich das Gefühl, wir sind alle ganz schön verklemmt»
Sie arbeiten mit Sarah Connor und Michelle, schreiben die Musik für die «Bibi und Tina»-Filme und das Musical zur TV-Serie «Ku’Damm 56», und ein neues Label haben sie auch noch gegründet: Milch Musik, auf dem Peter Plate und Ulf Leo Sommer unter anderem Marcella Rockefeller rausgebracht haben.
Billie Holiday – bisexuelle Vorkämpferin der schwarzen Bürgerrechtsbewegung
Billie Holiday thematisierte mit ihrem Song «Strange Fruit» 1939 die Lynchjustiz in den USA und rief damit die Regierung auf den Plan. In seinem neuen Film «The United States vs. Billie Holiday» zeigt Filmemacher Lee Daniels, weshalb die queere Jazzlegende auch als Vorkämpferin der schwarzen Bürgerrechtsbewegung zu verstehen ist.
Kolumnen
Tattoos? Lieber ohne statt mit, sagt unser Besserwisser
Von Tribals über japanische Oberarmtätowierungen bis hin zu minimalistischen Linien: Tattoos sind permanent, aber auch den Modeschwankungen unterworfen. Unser Besserwisser Michel Bossart hält nichts von ihnen.
Wenn plötzlich alle heiraten und Babys machen
Ab einem bestimmten Alter rollt bei den Heteros die zweite Welle der Heteronorm an. Kann man immer noch von Freiheit und Individualität sprechen, wenn alle ihr Leben gleich gestalten?
«Shwule Grüsse vom Balkan» (25) – Lebe deine Freiheit
Eine Mutter auf der Suche nach ihrem eigenen Weg und der Erkenntnis, dass ihr Sohn ihr ein Beispiel in Sachen Freiheit gibt.
«Schwule Männer, Sex mit uns macht euch nicht heterosexuell!»
Genauso wie vor der Transition will unsere Kolumnistin Sex mit einem schwulen Mann erleben, so wie sie ihn früher auch hatte. Aber dann rauscht auf einmal die Schranke im Kopf herunter.
«Hauptsache, du bist glücklich!» – Coming-out, und dann?
Die Floskel «Hauptsache, du bist glücklich» nach einem Coming-out ist nicht ganz unproblematisch, schreibt unser Kolumnist Peter Fässlacher.
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