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Deutsches Institut zur Hetero-Heilung eröffnet Hauptstadtklinik

Der LSVD Ost freut sich über zweiten Klinikstandort in Berlin

Homoheilungen
Symbolbild: Online Marketing / Unsplash

Mit dem neuen Standort zur Hetero-Heilung feiert der LSVD Ost auch dieses Jahr am 1.4. ein historisches Datum. Ein Jahr nach der Fusion der Landesverbände Berlin-Brandenburg und Sachsen am vergangenen 1. April 2019 werde ein neuer Meilenstein in der Bundeshauptstadt gelegt.

Das #TeamLiebe des LSVD Ost eröffnet am 1. April 2020 in Berlin seinen zweiten Klinikstandort des Deutschen Instituts zur Hetero-Heilung (DIHH). Das Institut wurde vor fünf Jahren in der drittgrössten Stadt Sachsens, Chemnitz, gegründet und hat bereits im Erzgebirgskreis seine deutschlandweit erste Klinik im Jahre 2015 erfolgreich eröffnet. Hier würden Menschen behandelt, die nicht mit ihrer derzeitigen Heterosexualität zurechtkommen, teilte der LSVD am Dienstag mit.

«Den Männern fällt jetzt die Decke auf den Kopf»

«Aufgrund der wachsenden Nachfrage unserer KlientInnen und der zahlreichen Therapieerfolge, hat sich der LSVD OST entschieden, eine weitere Zweigstelle der Klinik unter der Leitung von Prof. Dr. h.c. Hobelspahn am 01.04.2020 in Berlin zu eröffnen», so die Gründerin Frau Dr. h.c. Rebekka Christina von Holdt.

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Einen virtuellen Rundgang und die erste Dokumentation der Behandlung einer prominenten Klientin aus der Politik werde es am 17.5.2020 zum Internationalen Tag gegen Homophobie, Biphobie und Transphobie (IDAHOBIT) für Freund*innen und interessierte Mitbürger*innen geben.

«In den vergangenen Jahren wurde der Klinikstandort in Chemnitz mit Anfragen aus dem ganzen Bundesgebiet überschwemmt. Verzweifelte KlientInnen kamen zu uns, um sich von ihrer sündhaften Heterosexualität heilen zu lassen. Nicht selten war die Situation mehr als ernst. Mein multiprofessionelles Team um meinen geschätzten Kollegen Prof. Dr. h.c. Hobelspahn und mich erzielte beachtliche Heilungserfolge.» Nun solle auch die deutsche Bundeshauptstadt von diesen Therapien profitieren.

MANNSCHAFT im April feiert bedingungslose Liebe

Weiter heisst es in einer Pressemitteilung: «Die Verzweiflung der Menschen trieb uns an, auch in Berlin eine Klinik zu eröffnen. Gemeinsam mit meinem Kollegen Herrn Prof. Dr. h.c. Hobelspahn haben wir ein Verfahren entwickelt, um Betroffene endgültig von farbloser Heterosexualität zu heilen. Die geheilten Menschen sehen auf einmal wieder Freude in ihrem Leben und eine farbenfrohe Zukunft auf sich zukommen. Das war ein Anblick, der unsere Herzen als Therapeuten und Therapeutinnen höherschlagen liess. Gemeinsam mit unseren Schwestern und Pflegern und unseren KlientInnen erleben wir nun den Aufbruch in eine neue und zufriedenstellende Zukunft manch depressiver, heterosexueller Menschen.»

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Man bitte um Verständnis, dass zum Schutz der Klient*innen nicht zu einer offiziellen Eröffnung eingeladen werden kann. Es würden hochrangige Gäste aus dem In- und Ausland erwartet, die sich über unsere Forschungsergebnisse informieren wollen. So ist bereits in Planung, in besonders für Heterosexualität anfälligen Ländern wie der Türkei, Polen, Ungarn, Russland, dem Iran oder Saudi-Arabien weitere Kliniken zu eröffnen.

Vielleicht hast Du es beim Lesen schon gemerkt: Dies ist der hübsche 2020er Aprilscherz des LSVD. «Hetero-Heilungen» gibt es – vermutlich – im Gegensatz zu «Homoheilungen», auch «Konversionstherapien» genannt, nicht. Letztere sollen aber in Deutschland verboten werden (MANNSCHAFT berichtete).

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