Nur eine Frage der Zeit: Die schwule Pornoversion von «Heated Rivalry» ist da!
Das Paar Paul Codi und Travis Connor behauptet, die «Realität» zu sein
Eine noch explizitere Version von «Heated Rivalry» ist da – mit einem echten ehemaligen Eishockeyspieler und seinem Ehemann.
Die kleine kanadische TV-Serie wurde innerhalb weniger Tage nach ihrer Erstveröffentlichung im letzten November ein weltweiter Sensationserfolg. Die Show folgt zwei Hockey-Rivalen, die sich ineinander verlieben und einige der heissesten schwulen Sexszenen der Fernsehgeschichte auf den Bildschirm bringen (MANNSCHAFT berichtete). In der Serie werden die beiden Sportler von Connor Storrie und Hudson Williams gespielt.
Nun haben die populären schwulen Porno-Darsteller Paul Codi und Travis Connor einen eigenen Film rausgebracht, der von der Hit-Serie inspiriert ist und den Titel «Winner Takes All» trägt.
Das Paar aus Kanada konnte sich persönlich mit den Handlungssträngen von «Heated Rivalry» identifizieren, wie sie in einem Interview sagten. Denn Codi war früher Profi-Hockeyspieler und hatte sogar die Möglichkeit, NHL-Schiedsrichter zu werden, bevor er in die Pornobranche wechselte. Er entschied sich, die Welt des Sports zu verlassen, wegen toxischer Männlichkeit und Homophobie, wie er erklärt. Dinge, die in der TV-Serie und den Büchern von Rachel Reid ebenfalls ausführlich behandelt werden.
Nachdem Codi Hockey endgültig aufgegeben und sich vor seiner Familie geoutet hatte, trat er OnlyFans bei und begann eine Beziehung mit Connor, der ebenfalls auf Chaturbate eine Online-Fangemeinde aufgebaut hatte. Das Duo heiratete schliesslich im letzten Jahr und produziert seither Pornoinhalte als Paar, sie sind bekannt als The CC Boys, aber auch als Einzeldarsteller.
«Er war so lange Hockeyspieler. Ich denke, es war befreiend für ihn, diese Welten zusammenzufügen, die Hülle und Rüstung seines Hockey-Lebens abzulegen und das mit seiner Arbeit als Pornodarsteller zu verbinden. Das war eine sehr empowernde Szene für uns zusammen», erzählt Connor im Interview mit dem Sender Pride Today.
Codi hatte sich mit 28 Jahren geoutet, nachdem er den Hockeyschläger endgültig beiseite hatte, schreibt das Nachrichtenportal Out.com. «In der katholischen Kirche aufgewachsen, verspürte der Star viel Scham bezüglich seiner Sexualität, wegen des Drucks durch seine Religion und seine sportliche Karriere.»
Seine jüngste Filmszene, basierend auf «Heated Rivalry», sei tief symbolisch, so Out.com. Der Darsteller sei begeistert, sich selbst als früheren «closeted» Hockeyspieler wiederzubegegnen und gleichzeitig seine neue Realität als bekannter schwuler Pornodarsteller auszuleben.
«Es war eine emotionale Szene für mich. Es ist wirklich eine der ehrlichsten Szenen, die wir bisher gemacht haben. Hockey ist ein sehr maskuliner Sport. Nicht viele Männer sind dort mit ihrer Sexualität wirklich im Reinen. Ich wollte mein wahres authentisches Ich auf eine Weise ausleben, wie ich das als Profi-Athlet niemals hätte tun können. Ich hatte jetzt das Gefühl, dass ich zu meinen eigenen Konditionen aus dem Schrank gekommen bin», wird Codi zitiert.
Sein Mann Connor hat ebenfalls eine faszinierende Geschichte vor seinem Einstieg in die Pornobranche. Der Darsteller arbeitete 15 Jahre lang als professionelle Drag-Queen und Komiker, bevor er während der Corona-Pandemie zu erotischen Inhalten wechselte.
«Wir sind das echte ‹Heated Rivalry›! Wir sind die Realität. Wir leben es! Wir wollen, dass die Leute das verstehen. Wir sind mit unserer Sexualität so im Reinen, dass wir sie zeigen wollen. Früher habe ich Drag genutzt, um meine Unsicherheiten bezüglich meines Körpers zu verbergen. Jetzt, wenn man all diese Schichten ablegt und völlig verletzlich ist, sieht man sich selbst in einem neuen Licht», so Connor.
«Winner Takes All» ist jetzt auf allen Plattformen von Paul Codi und Travis Connor verfügbar.
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