Was machen eigentlich ... König Charles III., Céline Dion und Dolly Parton?

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Hamburg: König Charles III. von Großbritannien, winkt neben Jill Gallard (l), britische Botschafterin in Deutschland, auf der Bühne des von der britischen Botschaft ausgerichteten feierlichen Empfangs im Schuppen 52. Der Empfang ist der Abschluss eines dreitägigen Deutschlandbesuchs des britischen Königs
König Charles III. (Bild: Jonas Walzberg/dpa)

Was treiben die queeren Promis, wie geht es unseren Allys? Hier sind die aktuellen People News.

#König Charles III.

Kylie Minogue, Grace Jones und Bob Marley – der britische König Charles III. teilt in einer Sendung Musik, die ihm persönlich Freude bereitet. Im Radioformat «The King’s Music Room», das am kommenden Montag bei Apple Music 1 ausgestrahlt wird, erzählt der Monarch zudem Anekdoten von Begegnungen mit einigen der Künstler*innen, wie die Nachrichtenagentur PA berichtet.

«Mein ganzes Leben lang hat mir die Musik viel bedeutet. Ich weiss, dass das auch für viele andere der Fall ist», sagt der 76-Jährige. Musik habe die bemerkenswerte Fähigkeit, glückliche Erinnerungen aus den Tiefen des Gedächtnisses hervorzuholen, in Zeiten der Traurigkeit zu trösten oder «uns an entfernte Orte zu entführen».

#Céline Dion

Die Organisator*innen des Eurovision Song Contest (ESC) hoffen auf einen Auftritt der einstigen Siegerin (1988 mit «Ne Partez Pas Sans Moi») als Star-Gast beim ESC-Finale im Mai in Basel. Es gebe entsprechende Kontakte, bestätigte ein Sprecher des Veranstalters. Allerdings hänge alles aufgrund ihrer schweren Krankheit in der Schwebe, hieß es. Ein Auftritt des 56-jährigen kanadischen Top-Stars werde sich erst kurzfristig entscheiden.

Céline Dion leidet seit mehreren Jahren an der schweren neurologischen Krankheit Stiff-Person-Syndrom mit Muskelkrämpfen. Bei den Olympischen Spielen in Paris sang sie zum ersten Mal seit 2019 wieder öffentlich während der Eröffnungsfeier (MANNSCHAFT berichtete). Im November 2024 trat sie bei einer Show in Saudi-Arabien auf.

#Miriam Meckel

Die einstige Chefredakteurin und Herausgeberin der Wirtschaftswoche soll Berichten zufolge in den Verwaltungsrat des Schweizer Medienkonzerns TX Group (vormals Tamedia) gewählt werden. Nach über zwei Jahrzehnten in Führungspositionen zieht sich Martin Kall zurück. Der Medienkonzern will darum die Kommunikationsexpertin Miriam Meckel als seine Nachfolgerin berufen. Sein journalistisches Flaggschiff ist der Tages-Anzeiger.

Die 57-jährige Deutsche ist seit 20 Jahren Professorin für Kommunikationsmanagement an der Uni St. Gallen. Meckel, die drei Jahre mit Anne Will verheiratet war, gehörte bereits von Mitte 2022 bis Oktober 2024 dem Verwaltungsrat von Tamedia an. Noch stehe die Zustimmung der Universität aus.

#Dolly Parton

Die LGBTIQ-Verbündete trauert um Ehemann Carl Thomas Dean. Er sei am Montag im Alter von 82 Jahren in Nashville gestorben, teilte die 79-jährige US-Sängerin über ihre sozialen Netzwerke mit. «Carl und ich haben viele wunderbare Jahre zusammen verbracht. Worte können der Liebe, die wir über 60 Jahre lang teilten, nicht gerecht werden.» Eine Todesursache gab sie nicht an.

Dolly Parton bat um Privatsphäre für ihre Familie. Parton und Dean waren seit Mai 1966 verheiratet - mehr als 58 Jahre. In einem von Partons erfolgreichsten Hits, «Jolene», geht es um Dean - und um eine Bankangestellte, die ihm schöne Augen machte. «Ich war schrecklich verknallt in meinen Mann», sagte die Sängerin 2008 dem öffentlichen Rundfunk NPR. (dpa)

#Karsten Walter

Vor kurzem waren Paparazzi-Fotos aufgetacht, die den Schlagersänger turtelnd mit dem schwulen Model Cesar Daniel aus Kuba zeigten. Zur Abendzeitung sagte der 31-Jährige jetzt: «Ich bestätige den Flirt, aber will mich zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter dazu äussern.» Vor ein paar Jahren war er noch mit Schlagersängerin Michelle liiert gewesen.

Gegenüber RTL sagte Walter: «Wir leben im Jahr 2025, da sollte es eigentlich komplett normal sein und nicht mehr für Aufregung sorgen. Ich bin gerade in einer Phase, in der ich mich selbst noch neu kennenlerne.» Er wolle sich nicht in eine Schublade stecken lassen.

#Carolin Kebekus 

Der Kölner Rosenmontagszug ist für die Entertainerin auch eine Demonstration für Toleranz und Vielfalt. «Wir sind ja heute hier alle, um unsere Demokratie zu verteidigen, um unsere Fahne hochzuhalten für Toleranz, für Vielfalt, weil wir eben merken, dass die Bedingungen einfach schärfer werden auf der ganzen Welt», sagte die Komikerin im WDR Fernsehen.

10.02.2020, Köln: Die Komikerin Carolin Kebekus steht vor einer Karnevalsssitzung in den Balloni Hallen in Köln-Ehrenfeld
Carolin Kebekus steht vor einer Karnevalsssitzung in den Balloni Hallen in Köln-Ehrenfeld (Bild: Rolf Vennenbernd/dpa)

«Was gibt es Besseres dem entgegenzusetzen als so viel Liebe wie hier heute an diesem Tag?» Carolin Kebekus fuhr auf dem Wagen des Musiker- und Künstlerkollektivs «Arsch Huh» mit. Das Motto des Wagens lautete: «Demokrate opjepass – för et Hätz un jäjen dˈr Hass» (Demokratie aufgepasst - für das Herz und gegen den Hass).

#Chappell Roan

Bei den Britawards wurde die queere Sängerin am Samstag als beste internationale Künstlerin des Jahres ausgezeichnet, auch für den besten internationalen Song («Good Luck, Babe!») gab es eine Trophäe. Chappell Roan widmete ihre Auszeichnung allen trans Künstler*innen, Dragqueens und Sinéad O’Connor. Sie war nicht persönlich in die Londoner O2 Arena gekommen und schickte eine Videobotschaft.

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Chappell Roan (Bild: Daniel DeSlover/dpa )

Charli XCX war die grosse Gewinnerin des Abends. Die 32-Jährige erhielt gleich fünf Preise, darunter in den wichtigen Kategorien als beste Künstlerin und für das Album des Jahres («Brat»). Mit der Auszeichnung für den Song des Jahres, «Guess» mit Billie Eilish, setzte sich Charli XCX gegen die Beatles durch.

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