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Auf der Flucht vor der eigenen Familie – weil er schwul ist

Mohammeds Familie steckte ihn zwei Jahre lang in eine Klinik

kuwait
Fast zwei Jahre lang darf Mohammed die Klinik in Kuwait nicht verlassen. (Bild: nne Puhlmann)

Mohammed Budeir aus Kuwait musste Tabletten schlucken und wurde von seiner Familie in eine Klinik gesteckt – nur weil er schwul ist. Nun hofft er auf einen Neuanfang in Deutschland.

Leyla* hat Angst um ihren Sohn. Sie weiss schon lange, dass Mohammed anders ist, anders als seine elf Geschwister. Aber jetzt kann sie es nicht länger verdrängen. Jetzt sitzt er vor ihr im Wohnzimmer, ihr 14-jähriger Sohn und sagt zu ihr: «Mama, ich bin schwul.» Leyla beginnt zu weinen. Auch zwei Stunden später weint sie noch. «Du musst das geheim halten», sagt sie. «Vielleicht können wir es in Ordnung bringen.»

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