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«Planet Exotica» in Graz – Der Tuntenball will wieder feiern

Es gilt die 2G-Regel

Tuntenball
Grazia Patrizia und Joe Niedermayer (Foto Sabrina Petz)

Das Comeback des Tuntenballs wurde durch Corona mit einem zusätzlichen Jahr an Planungszeit entworfen: «Planet Exotica» ist das Ergebnis. Damit geht eines der grössten Charity-Events Europas in die 32. Runde, wie die Macher*innen am Dienstag mitteilten.

Das Thema des Tuntenballs 2022 wird traditionell pompös ausfallen. Der Congress Graz wird am 19. Februar 2022 in einen exotischen Planeten verwandelt, den es zu erforschen gilt. Man möchte von der aktuellen globalen Situation Abstand nehmen und einen Abend lang den Gästen eine märchenhafte Utopie präsentieren. Es gälten drei Regeln, sagen die Veranstalter*innen: «Komm‘ 2G, alle Gäste sind gleich und: Alles ist erlaubt!»

Als Headliner sollen Alle Achtung, Lisa Pac und Pænda auftreten. Die Moderation übernimmt dieses Jahr zum ersten Mal die «Kleinkunstprinzessin» Grazia Patricia.

Wir sind bestens vorbereitet.

«Die Veranstaltung eines Events inmitten einer Pandemie birgt zahlreiche Unberechenbarkeiten», sagt Joe Niedermayer, der Organisator des Tuntenballs. «Wir haben viel Erfahrung mit Veranstaltungen mit COVID Sicherheitskonzepten und sind bestens vorbereitet.» Neben den geltenden behördlichen Massnahmen wird man sich auch an den Empfehlungen von Expert*innen orientieren. So wird z.B. vorerst die Anzahl der zum Kauf angebotenen Tickets auf 50% limitiert, sollte am Ballabend eine Kapazitätsbeschränkung empfohlen werden.


Sollte der Ball nicht stattfinden können wird er um ein Jahr verschoben und die Tickets behalten ihre Gültigkeit, können aber auch rückerstattet werden verspricht der Veranstalterverein RosaLila PantherInnen, der mit dem Tuntenball seine ehrenamtliche Menschenrechtsarbeit finanziert.

Zum Beispiel Hilfs- und Beratungsangebote für die queere Community. Seit 1996 wird aus Mitteln des Tuntenballs auch das Beratungszentrum «feel free» finanziert. Jugendarbeit, Beratung, Vorträge, Informationsabende oder Gruppentreffen finden hier regelmässig statt.

Bereits Ende Januar lädt Wien zum Regenbogenball: Hier werden noch helfende Hände gesucht (MANNSCHAFT berichtete).


Österreich sucht derzeit inmitten heftigen politischen Streits einen Ausweg aus der hier besonders massiven Corona-Krise. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner*innen liegt mittlerweile bei 890. Der Wochenstart mit fast 12 000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden – ein Negativrekord für einen Montag – verheisst nichts Gutes. Seit Montag gilt ein Lockdown für Ungeimpfte.

Unter der Flut schlechter Nachrichten leidet nicht zuletzt der Tourismus. «Für den Dezember rollt gerade eine Stornowelle durch die Rezeptionen, der Jänner ist bei den Reservierungen gar auf einem Rekordtief», hiess es bei der Wiener Wirtschaftskammer. (mit dpa)


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