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Du hast gewählt: Das sind die Queeros 2020!

Über 1300 MANNSCHAFT.com-User*innen haben in den zurückliegenden Wochen abgestimmt

Queeros
Foto: Unsplash/Keith Luke

Eine Drag Queen aus Berlin, ein ambitioniertes Projekt aus Zürich und ein Aktivist aus Wien – das sind die Gewinner*innen der ersten Queeros-Abstimmung auf MANNSCHAFT.com. Über 1300 User*innen haben mitgemacht bei unserem Voting.

Es war eine Premiere: Zum ersten Mal haben wir auf MANNSCHAFT.com über die Queeros abstimmen lassen. Nominiert werden konnten Aktivist*innen, Ehrenamtler, Vereine und Projekte, die sich einem guten LGBTIQ-Zweck widmen. Insgesamt 21 Nominierte standen zur Wahl.

Am Sonntag nun endete die Abstimmung – und das sind die Gewinner*innen:


Deutschland: Margot Schlönzke mit 12,26 % (Vize-Sieger: MKSM)

Queeros
Foto: Facebook

«Sie war (ist) selbst besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen, nicht nur als Künstlerin, sondern auch in ihrer Anstellung bei der Siegessäule (welche kurz vor dem Aus stand). Margot hat von jetzt auf gleich so viele tolle Shows aus dem Boden gestampft, auf die Beine gestellt und KollegInnen motiviert, um uns über Wochen im wöchentlichen Rhythmus zu unterhalten. Sie hat so vielen Menschen wieder Mut gemacht, Hoffnung gegeben, zum Lachen gebracht und abgelenkt.

Auch zu Coronazeiten ist sie unermüdlich in und für die Community im Einsatz und das immer mit einem wundervollen Lächeln! Hinzukommt noch ihr unermüdlicher Einsatz in den sozialen Netzwerken zu queeren Themen, Corona u.v.m. In einer ihrer «Corona»-Sendungen wurde sogar ein so passender Hashtag für diese Zeit geschaffen: #queerschaffendas» (nominiert von Fabian Pinnau)


Schweiz: Regenbogenhaus Zürich mit 11,4 % (Vize-Sieger: Gossipa)

Queeros
Logo Regenbogenhaus Zürich

«Es ist das vermutlich grösste und solidarischste LGBTQIA+ Projekt der gesamten Schweiz. Es ist ein neuer Ort für die LGBTQIA+ Community: Sichtbar, offen und barrierearm – für alle, die sich mit ihrem Anliegen verbunden fühlen. Es wird ein Treffpunkt, Kulturort und Anlaufstelle für die lokale LGBTQIA+ Gemeinschaft, Freund*innen wie Familien und für Tourist*innen.

Durch eine crazy Crowdfunding-Aktion haben sie bereits über 100’000 CHF für den Innenausbau gesammelt und so die Community sowie die Öffentlichkeit und Medien auf das Regenbogenhaus aufmerksam gemacht und die Menschen einander jetzt schon näher gebracht. Ausserdem sind bereits über 30 Partnerorganisationen involviert.» (nominiert von JD Jäger)

Österreich: Karl Kreipel mit 11,29 % (Vize-Sieger: Joe Niedermayer)

Foto: HOSI Wien

«Karl engagiert sich seit 1999 (seit unglaublichen 21 Jahren!) freiwillig erst beim CSD Wien und später bei der Homosexuellen Initiative Wien. Als Versammlungsleiter und Projektleiter der Wiener Regenbogenparade sowie als einer der zwei Gesamtleiter des Wiener Regenbogenballs leistet er eine unglaubliche Arbeit und hat damit das Bild der Wiener Regenbogenparaden und der Entwicklung der Wiener Community nachhaltig geprägt wie kein*e andere*r.

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Karl ist ein richtiges und wichtiges Vorbild und zeigt, dass man in der LGBTIQ+ Bewegung wirklich etwas erreichen kann, wenn man nur daran glaubt und hart dafür arbeitet. Seine Expertise kam im Übrigen nicht nur der grössten Demonstration Wiens (EuroPride Parade 2019) zugute. Er teilt
auch gern seine Erfahrungen z.B. mit dem Verein zur Förderung des Koblenzer Christopher Street Days e.V., den er viele Jahre unterstützt und vor Ort oft bei der Umsetzung geholfen hat.» (nominiert von Michi Redlich)

Wir werden die drei Gewinner*innen in den nächsten Tagen kontaktieren und interviewen. Zum Jahresbeginn veröffentlichen wir die Porträts der Queeros aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.


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