Zensur
Julianne Moores Kinderbuch von US-Regierung «verbannt»
Es erzählt von einer rothaarigen Siebenjährigen
Die Hollywood-Schauspielerin Julianne Moore («A Single Man») hat auf Instagram darauf hingewiesen, dass ihr Kinderbuch «Freckleface Strawberry» – über ein kleines Mädchen mit Sommersprossen und roten Haaren – von der Trump-Regierung «verbannt» worden sei aus Schulen.
Moore, die zuletzt auch in der LGBTIQ-Miniserie «Mary & George» mitspielte an der Seite von Nicholas Galitzine (MANNSCHAFT berichtete), hatte ihr semi-autobiografisches Kinderbuch über eine Siebenjährige 2007 veröffentlicht. Darin geht es u.a. darum, dass das Mädchen lernt ihre «Einzigartigkeit» zu akzeptieren. Seither sind fünf Fortsetzungen erschienen, schreibt Pink News, ebenso die Bühnenfassung «Freckleface Strawberry the Musical» (2010).
Nun scheibt Moore auf Social Media, dass es ein «grosser Schock» für sie gewesen sei zu erfahren, dass das Buch von der Trump-Regierung aus Schulen verbannt worden sei, die vom Verteidigungsministerium betrieben werden.
Weiter heisst es in ihrem Post: «Ich komme nicht umhin mich zu fragen, was an solch einem Bilderbuch so kontrovers sein könnte, um derartige eine Aktion der US-Regierung zu provozieren. Das macht mich wirklich traurig, ich hätte nie gedacht, dass in einem Land, in dem die Rede- und Meinungsfreiheit im Grundgesetzt verankert ist, so etwas passieren könnte.»
Es sei die Vereinigung PEN America gewesen, die sie die Vorgänge aufmerksam gemacht gemacht hätten, schreibt Moore. PEN selbst erklärt, das Entfernen von solchen Buchtiteln sei nur ein weiteres Beispiel für die «autokratische Handlungsweise» der neuen Regierung im Bildungsbereich (MANNSCHAFT berichtete).
Donald Trump zum Trotz: Die texanische Dragqueen Brigitte Bandit blickt der Zukunft ihrer Heimat mutig entgegen (MANNSCHAFT berichtete).
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