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50 Jahre Stonewall Riots – Sonderschau in Washington

Das Newseum in Washington, DC, hat die Ausstellung «Rise Up: Stonewall and the LGBTIQ Rights Movement» eröffnet

50 Jahre Stonewall
Die Front des Newseum in Washington, DC mit dem ersten Zusatzartikel zur US-Verfassung, in dem unter anderem die Pressefreiheit geregelt ist (Foto: Newseum/Rise Up)

Anlässlich des 50. Jahrestags der Stonewall Riots hat das Newseum in Washington, DC im März die Ausstellung «Rise Up: Stonewall and the LGBTQ Rights Movement» eröffnet. Bis zum 31. Dezember 2019 ist sie in dem Museum für Journalismus und Nachrichtengeschichte in der US-Hauptstadt zu erleben.

Als am 28. Juni 1969 die Polizei in der Bar Stonewall Inn, einem Treffpunkt der queeren Szene in der New Yorker Christopher Street, eine ihrer berüchtigten Razzien durchführte, lehnten sich die Besucher erstmals in grösserer Zahl gegen das diskriminierende und schikanierende Verhalten der Staatsmacht auf. Die Ereignisse dieser Nacht und der folgenden Tage gelten als Initialzündung der internationalen Lesben- und Schwulenbewegung, die etwa den Christopher Street Day und die Pride bis heute feiert.

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Die Sonderausstellung zeichnet die Geschichte der Schwulen- und Lesbenbewegung in den USA bis heute nach. So werden beispielsweise die AIDS-Krise der 1980er Jahre, der Umgang des US-Militärs mit Homosexualität und der Kampf für die gleichgeschlechtliche Ehe behandelt. Auch das Wirken sowie die Ermordung von Harvey Milk, einem der ersten offen homosexuell lebenden Politiker der USA, dessen Leben 2008 mit Sean Penn in der Hauptrolle verfilmt wurde, sind Thema der Ausstellung.

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Popkultur als Spiegel wie auch Katalysator der LGBTQ-Community wird in ihren zahlreichen Ausprägungen in der Ausstellung reflektiert. Flankierend finden das ganze Jahr über Veranstaltungen wie Diskussionsrunden und Vorträge statt, in denen einzelne Aspekte des Themas vertiefend behandelt werden. Aktuelle Informationen unter www.newseum.org.

Plakat von Demonstranten, die 2013 im Rahmen einer Entscheidung des US Supreme Court für die Ehe für alle eintraten (Foto: Newseum/Rise Up).

Pride Parade mit eigenem Bier
Während die Pride in Baltimore schon seit 1975 regelmäßig stattfindet, hat ab diesem Jahr auch Marylands Hauptstadt Annapolis eine eigene Parade. Sie findet erstmals am 29. Juni 2019 statt, der gesamte Monat Juni wurde von der Stadt zum offiziellen LGBTIQ Pride Month erklärt. Im Zuge zahlreicher Events, die bereits seit dem vergangenen Sommer durchgeführt wurden, zeigte sich schnell, wie leidenschaftlich die Community sich auf ein eigenes Fest der Vielfalt in Annapolis freut.

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Viele weitere Events werden deshalb die Wartezeit bis zur grossen Parade im Sommer verkürzen. Besondere Aufmerksamkeit dürfte dabei auch das eigens entwickelte Craft-Bier auf sich ziehen. Unter dem Arbeitstitel „Pride Brew“ wird das von der Chesapeake Brewing Company gebraute Getränk am 26. April 2019 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei findet auch ein Wettbewerb zur Benennung des Biers statt, ein Teil der Einnahmen kommt der Parade zugute. Weitere Informationen gibt es unter www.annapolispride.org.

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Virginia erweitert Pride Saison
Mit der Hill City Pride in Lynchburg wird der regenbogenfarbene Veranstaltungskalender des Bundesstaates Virginia um eine Facette reicher. Die Spectrum Art Society – ein Chor, der mit seiner Arbeit das Bewusstsein für die Anliegen der LGBTIQ-Community verbessern will – rief das Festival im Herbst 2018 ins Leben, am 13. April 2019 findet es erstmals statt.

Delighted Tobehere (Foto: Facebook)

Neben Essens- und Verkaufsständen wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben, angeführt von Headlinerin Delighted Tobehere, die von der Huffington Post als eine der lustigsten Dragqueens der USA bezeichnet und von der Jury der TV-Show «America’s Got Talent» zum «ersten Country Music Dragstar» erklärt wurde. Weitere Dragqueens, Bands und Entertainer sorgen daneben für abwechslungsreiche Unterhaltung. Weitere Informationen zur Hill City Pride sowie zu weiteren Events der Organisation unter www.hillcitypride.org.

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