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Wer kümmert sich um die sexuelle Gesundheit queerer Frauen?

Präventionsangebote für queere Männer gibt es zuhauf. Doch wer kümmert sich um die sexuelle Gesundheit lesbischer und bisexueller Frauen?

sexuelle gesundheit
Bild: Goodyn Green

Dutzende Broschüren, vergünstigte Tests, Community-interne Anlaufstellen: Was queeren Männern zur Verfügung steht, fehlt queeren Frauen. Liegt das am unterschiedlichen HIV-Risiko – oder an einer falschen Vorstellung von Sex?

Sind Sie sexuell aktiv?» – «Ja.» – «Verhüten Sie?» – «Nein.» – «Ah, Sie möchten schwanger werden?» – «Nein.» Als Frau, die Sex mit Frauen hat, ist es oft eine bizarre Angelegenheit, zu Gynäkolog*innen zu gehen. Meist steht man früher oder später vor der Frage: Korrigiere ich die fachärztliche Annahme, dass ich hetero bin? Oder bleibe ich einfach ungeoutet? Nicht wenige Frauen entscheiden sich für Letzteres: Sie haben die Kraft nicht, sich einer Frauenärztin gegenüber zu outen – erst recht nicht, wenn diese ganz selbstverständlich von Heterosexualität ausgeht. Damit fällt eine wichtige Grundlage weg: Die Grundlage dafür, mit einer Fachperson die eigene sexuelle Gesundheit zu thematisieren.

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