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Professorin tritt nach Kritik von trans Aktivist*innen zurück

Die britische Gleichstellungsbeauftragte verteidigte sie

Symbolbild: Unsplash

Nachdem die britische Professorin Kathleen Stock sich von trans Aktivist*innen zum Rücktritt gedrängt sah, hat die britische Regierung der Philosophin den Rücken gestärkt.

«Ich denke nicht, dass sie ihren Job verlieren sollte», sagte die Gleichstellungsbeauftragte der Regierung, Kemi Badenoch, am Sonntag dem Sender Sky News.

Trans Aktivist*innen werfen Stock Diskriminierung vor. Sie hatte gesagt, dass Menschen nicht ihr biologisches Geschlecht ändern könnten und der Vorstellung widersprochen, dass Geschlechtsidentität in Fragen von Gesetz und Politik überwiege.

Stock habe jedes Recht, ihre Meinung zu vertreten, sagte die Gleichstellungsbeauftragte. Die Professorin der Universität Sussex in Brighton sei vermutlich im Einklang mit der Mehrheit der Bevölkerung. Sie sei entsetzt über die Entwicklung.


Stock kündigte am Donnerstag ihren Rücktritt an. Sie und ihre Familie machten seit Jahren eine «wirklich furchtbare Zeit durch», begründete sie ihren Schritt.

Ihre Universität krisierte die Anschuldigungen. Die Intoleranz gegen Stock stehe «in direktem Gegensatz zu den grundlegendsten Prinzipien der Wissenschaft», hiess es von der Universität Sussex. Zuvor hatten Studierende bei einem Protest mit Plakaten und Graffiti ihren Rauswurf gefordert.

Die britische Autorin J.K. Rowling war mehrfach für transphobe Äusserung kritisiert worden.Nach einem Shitstorm von LGBTIQ-Allies und trans Menschen musste sich die Autorin entschuldigen (MANNSCHAFT berichtete). Den Robert F. Kennedy Human Rights Ripple of Hope Award gab die Autorin zurück (MANNSCHAFT berichtete).



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