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Eurogames: Conchita Wurst tritt bei der Eröffnungs­feier auf

Über 3500 LGBTIQ-Athlet*innen werden in Wien erwartet

conchita wurst
Conchita Wurst im April 2023 auf der Bühne des Charity-Nachwuchs-Konzertes «All Hands on Deck». (Bild: Annette Riedl/dpa)

Conchita Wurst eröffnet die Eurogames in Wien. Beim grössten LGBTIQ-Sportevent Europas stehen 31 Sportarten auf dem Programm.

Conchita Wurst tritt bei der feierlichen Eröffnung der Eurogames am 17. Juli auf dem Karlsplatz in Wien auf. Gemäss Programm der Organisator*innen wird das Alter Ego von Sänger Tom Neuwirth um 21 Uhr nach der traditionellen Feier die Bühne betreten. Mit DJ Metamorkid und Candy Licious dürfen sich Teilnehmende auf weitere queere Prominenz freuen.

Über 3500 queere Amateursportler*innen treten vom 17. bis 20. Juli bei den Eurogames in Wien an. Sie machen dabei in den unterschiedlichsten Sportarten mit: von Badminton, Darts und Klettern bis hin zu Leichtathletik, Schwimmen, Tennis und Volleyball. Der Event wird von der European Gays & Lesbian Sports Federation (EGLSF) lizenziert, dem Dachverband von über 130 queeren Sportvereinen in Europa. Letztes Jahr trug Bern die Eurogames aus (MANNSCHAFT berichtete).

Zu den Eurogames gehört auch das traditionelle Eurogames-Village, das in Wien auf dem Karlsplatz errichtet wird. Hier werden sich neben dem Registrationsbüro und dem Infopoint auch die Bühne, Foodtrucks und die Begegnungszone für die Athlet*innen befinden. Vom 17. bis 20. Juli sind jeweils von 17 bis 22 Uhr Performances und DJ-Sets vorgesehen.


Bei den Eurogames mitmachen dürfen alle Erwachsenen, ungeachtet ihrer Leistungsklasse, sexuellen Orientierung oder ihre Geschlechtsidentität. Im Gegensatz zum Mainstream-Sport dürfen Teilnehmende in der Geschlechtskategorie starten, mit der sie sich identifizieren (MANNSCHAFT berichtete).


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Das ermöglicht auch die Inklusion von trans Menschen in Teamsportarten, unter anderem im Basketball. Im Porträt erzählt Maud Böhm, wie sie übers Internet auf das Basketballteam von Aufschlag Wien aufmerksam geworden ist, in dem vor allem queere Frauen spielen (MANNSCHAFT+). «Sie waren von Anfang an sehr offen und sahen mich als Teil der Gruppe an, obwohl ich damals noch keine Hormone nahm», sagt sie. «Mir war es wichtig, einen Safe Space zu haben, der mich mit einem cis-männlichen Körper akzeptierte. Und es war nie ein Problem.»


Wer bei den Eurogames teilnehmen will, muss sich beeilen: Eine Registration für einzelne Sportarten ist noch möglich, darunter etwa Golf, Klettern und Pickleball.

Mehr: Regisseur Michael Schmitt im exklusiven Interview über sein neues Netflix-Projekt «Kaulitz & Kaulitz»: «Bill musste seine Queerness viele Jahre geheim halten» (MANNSCHAFT berichtete).


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