USA

Wegen Trump: Auch Kristen Stewart überlegt, USA zu verlassen

Auch u.a. Rosie O'Donnell ist schon weg

Kristen Stewart (Bild: Twitter)
Kristen Stewart

Kristen Stewart hat erklärt, sie würde wegen Präsident Trumps «erschreckenden» Drohungen gegen die Filmindustrie einen Weggang aus den USA erwägen.

Kürzlich sagte Stewart noch, sie wäre von der Idee eines «Twilight»-Remakes mit einem «riesigen Budget und viel Liebe und Unterstützung» begeistert. Nun gab sie bekannt, dass sie die USA wahrscheinlich verlassen wird, sollte Trump seine Drohungen wahr machen.

In einem Interview mit der Times über ihr Regiedebüt «The Chronology of Water» – ein biografisches Drama über die Olympiahoffnung Lidia Yuknavitch, die eine traumatische Kindheit erlebte – sagte Stewart, der in Lettland gedrehte Film wäre «in den USA unmöglich zu realisieren gewesen».

Die queere Schauspielerin, seit letztem Jahr mit Drehbuchautorin Dylan Meyer verheiratet (MANNSCHAFT berichtete), kritisierte Trumps «erschreckende» Drohungen, einen 100-prozentigen Zoll auf Filme zu erheben, die ausserhalb der USA produziert werden.

Sie fügte hinzu: «Unter Trump zerbricht die Realität völlig. Aber wir sollten uns ein Beispiel an ihm nehmen und die Realität erschaffen, in der wir leben wollen.»

Wahrscheinlich werde sie nicht in den USA bleiben, denn: «Ich kann dort nicht frei arbeiten. Aber ich will nicht ganz aufgeben. Ich würde gerne Filme in Europa drehen und sie dann dem amerikanischen Volk eintrichtern.»

Im Vorjahr ist bereits die lesbische US-Schauspielerin Rosie O'Donnell wegen der politischen Situation in den USA nach Irland ausgewandert. Auch Ellen DeGeneres ist schon weg (MANNSCHAF berichtete).

Obwohl sie nie daran gedacht habe, in ein anderes Land zu ziehen, sei es nun das Beste für sich und ihr zwölfjähriges Kind, sagte die 62-Jährige in einem Video auf Tiktok. 

«Ich vermisse meine anderen Kinder, ich vermisse meine Freunde, ich vermisse viele Dinge aus dem Leben zu Hause.»

Rosie O'Donnell, Schauspielerin

«Ich vermisse meine anderen Kinder, ich vermisse meine Freunde, ich vermisse viele Dinge aus dem Leben zu Hause». Aber erst, wenn es sicher ist, dass alle Menschen in Amerika gleiche Rechte haben, werde sie über eine Rückkehr nachdenken. «Es war herzzerreissend zu sehen, was politisch passiert», sagte die lesbische Komikerin weiter. Die für ihre Scharfzüngigkeit bekannte Entertainerin ist eng mit Madonna bebefreundet und setzt sich für die Rechte von Homosexuellen ein.

Wieder Trump – Was queeren Menschen jetzt Hoffnung macht: In den USA stellen sich Queers auf eine erneute Amtszeit von Donald Trump ein. Die texanische Dragqueen Brigitte Bandit blickt der Zukunft ihrer Heimat mutig entgegen (MANNSCHAFT-Story).

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