Womit sich Hape Kerkeling vom Online-Hass ablenkt

ARCHIV - 17.08.2009, Berlin: Der Entertainer und Schauspieler Hape Kerkeling alias Horst Schlämmer kommt zur Premiere des Films "Horst Schlämmer - Isch kandidiere!" in das Kino Cinestar am Potsdamer Platz. Zum Ende der Amtszeit von Merkel häufen sich Dokus über ihr Leben und ihre Politik. (zu dpa: «Neuer Horst-Schlämmer-Film kommt im März in die Kinos»)
Hape Kerkeling ist Horst Schlämmer (Bild: Jens Kalaene/dpa)

Als Provinzreporter Horst Schlämmer sucht er in einem neuen Kinofilm das Glück. Privat sorgt sich Hape Kerkeling um den Hass in sozialen Medien. Manche Videos lassen ihn aber gar die Weltlage vergessen.

Der schwule Komiker Hape Kerkeling findet Hassnachrichten in sozialen Medien nach eigener Aussage gnadenlos. «Im Internet tobt heute ein Kampf, der vergleichbar ist mit den Strassenkämpfen in der Weimarer Republik. Blutig, gnadenlos und hasserfüllt», sagte der 61-Jährige dem Magazin Stern in einem Doppelinterview mit seiner lesbischen Kollegin Tahnee Schaffarczyk (33). Darin geht es u.a. um die AfD und Thomas Gottschalk.

«Die bösen Nachrichten, die ich bekomme, verfassen Menschen, die solche Volltrottel sind, dass sie mir leidtun. Diesen Hass muss man eingrenzen», sagte Kerkeling weiter. Auch Schaffarczyk findet es demnach «erschreckend, wie inflationär Menschen ihren Frust und Hass anonym im Netz verbreiten».

Spass machen Kerkeling süsse Tiere im Internet. «Die Katzenvideos wiederum befriedigen mich ungemein. Eine Viertelstunde davon, und schon ist die Birne angenehm matschig und die Weltlage verschwunden», sagte der Komiker.

Kerkeling und Schaffarczyk sind gemeinsam in dem Film «Horst Schlämmer sucht das Glück» zu sehen, der am 26. März in die Kinos kommt. Darin will der Provinzreporter Schlämmer herausfinden, warum viele Menschen so unglücklich sind (MANNSCHAFT berichtete).

«Bridgerton»-Showrunnerin findet: Benedicts Bi-Coming-out ist ein «wunderschöner Moment». «Die Gesellschaft sollte nicht das Recht haben, die Regeln dafür vorzugeben, wie man lebt – oder wen man liebt» (MANNSCHAFT berichtete)

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