Füsselecken mit Ikkimel: «Kink-Shaming ist nicht»
Harte Beats, vulgärer Text: Ikkimel ist wieder da. Diesmal besingt sie Füsselecken, Nudismus und «Ficken aufm Floor». Sie kündigt auch ein Album und eine Tour an.
Ikkimel (28) meldet sich zurück und besingt nun im Song «Kink» sexuelle Vorlieben, Fetische und Praktiken. So heisst es im Text des Lieds zum Beispiel: «Kink-Shaming ist nicht, ich mach' Schlagen feministisch». Für Mitte Mai kündigt Ikkimel zudem ihr neues Album «Poppstar» an, für November eine dazugehörige Tour.
«Mit viel Selbstbewusstsein und einem Augenzwinkern spielt der Track mit Machtfantasien, Rollenbildern und der Energie der Nacht», schreibt ihr Label Sony Music dazu. «Das Ergebnis ist der nächste kompromisslose Clubbanger – provokant, sexpositiv und gemacht für verschwitzte Dancefloors.»
Im Text gibt es Stellen wie: «Lieber 'nen Nudisten als 'nen Bastard, der an' Arsch packt». Ausserdem: «Was hast du heut noch vor? Ficken aufm Floor / Er sagt ,Boah', weil ich mag es hardcore».
Nach der etwas raplastigeren Single «Bitch» mit Katja Krasavice (im Januar eine Woche Platz 33), zieht es die Meisterin des sogenannten Fotzen-Raps mit dem Song wieder in ihre Komfortzone, die Techno-Ecke.
Ikkimel gilt als Provokateurin im Musikgeschäft. Sogar für Ikkimel-Verhältnisse wirkt der Beat des neuen Songs aber recht ausgelutscht, ebenso die Lyrics - etwa: «Sibbis, die nicht Füsse lecken, sind kleine Bitches / Drück' sie in seine Fresse und dann frag' ich: ,Wie riecht es?'.»
«Sibbi» ist ein aus dem Arabischen stammender Begriff für Penis/Schwanz. «Ya Sibbi» wird in der Jugendsprache und etwa bei Tiktok hänselnd fürs Gegenüber benutzt, dann mit der Bedeutung «Du Dummkopf» oder «Blödmann».
«Bridgerton»-Showrunnerin findet: Benedicts Bi-Coming-out ist ein «wunderschöner Moment». «Die Gesellschaft sollte nicht das Recht haben, die Regeln dafür vorzugeben, wie man lebt – oder wen man liebt» (MANNSCHAFT berichtete)