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Rassismus: «Der Platz neben mir bleibt bis zuletzt frei»

Ein Gastbeitrag von Pierre Sanoussi-Bliss zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März

Rassismus
Kontert Rassismus mit schwarzem Humor: Pierre Sanoussi-Bliss (Foto: Detlef Eden)

Der offen schwule Schauspieler und Autor war 18 Jahre lang in der Krimi-Serie «Der Alte» (ZDF) als Assistent des Kommissars zu sehen. Er hat das Kinderbuch «Der Nix» für queere und verzauberte Kids veröffentlicht. Zuletzt stand er in «Miss Daisy und ihr Chauffeur» in Berlin auf der Bühne - als schwarzer Chauffeur Hoke (derzeit keine Vorstellungen wegen der Corona-Pandemie). Pierre Sanoussi-Bliss beklagt in seinem MANNSCHAFT-Gastbeitrag, dass seine Hautfarbe für ihn und andere schwarze Kolleg*innen bei Besetzungen im deutschen Fernsehen noch immer ein massives Handicap ist. Rassismus gibt es aber nicht nur dort.

Ich wär so gern... weiss! Es gibt zum Beispiel vergrippte Tage (sehr früher gab es auch noch Hangover, bei denen meine grösste Sonnenbrille zu klein war) jenseits von drohenden Ausgangssperren, an denen ich mich ziemlich hässlich fühle und kaum Lust habe, auf die Strasse zu gehen, es aber muss, weil mein Magen knurrt oder die Ibus alle sind oder ich denke, dass die Berliner Luft, Luft, Luft mir gut tut. Dann wünsche ich mich in die deutsche Leithautfarbe.

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