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Tinder, Grindr und Co. warnen vor Coronavirus

Die Dating-Apps erwarten aufgrund von #SocialDistancing mehr Traffic

Corona Dating
Bild: iStockphoto

Die Corona-Pandemie hält Menschen nicht davon ab, sich in den Dating-Apps zu tummeln. Diese rufen ihren Nutzer*innen die Verhaltensregeln der Weltgesundheitsorganisation WHO in Erinnerung.

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt Europa allmählich zum Stillstand. In vielen Ländern wird die Bevölkerung dazu angewiesen, möglichst zuhause zu bleiben. #SocialDistancing lautet die Devise. Die Betreiber*innen von Dating-Apps wie Grindr, Tinder oder Scruff erwarten nun ein erhöhtes Nutzeraufkommen und erinnern die User*innen an die Hygieneempfehlungen der Behörden bezüglich Corona.

«Wir haben die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation WHO in der App veröffentlicht. Damit wollen wir den User*innen helfen, informierte Entscheidungen zu treffen», sagte ein Sprecher der grössten Dating-App für schwule, bi und trans Personen.

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Die schwule Dating-App Hornet geht einen Schritt weiter und empfiehlt seinen Nutzer*innen, ein «soziales Netzwerk auf Distanz» zu pflegen. «Wir haben in der App eine Auswahl von Newsbeiträgen geteilt und Nachrichten verschickt», sagte Mitgründer Sean Howell gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

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Auch die schwule Dating-App Scruff weist die Nutzer*innen direkt auf die Verhaltensreglen der WHO hin.  Der Versand erfolgt in Schüben von 100’000 Nachrichten.

Bei Tinder – mit 6 Millionen Nutzer*innen eine der beliebtesten Dating-Apps weltweit – gibt’s beim Swipen einen entsprechenden Hinweis zum Coronavirus: «Tinder ist ein toller Ort, um Menschen kennenzulernen. Wir wollen weiterhin, dass ihr Spass habt, aber sich vor dem Coronavirus zu schützen ist wichtiger.»

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Keine grössere Gefahr für Menschen mit HIV
Vor allem Menschen mit einem schwachen Immunsystem oder mit chronischen Krankheiten sind von der Corona-Pandemie besonders betroffen und müssen sich entsprechend schützen. Entwarnung gibt es für Menschen mit HIV (MANNSCHAFT berichtete). Wer unter erfolgreicher Therapie steht, ist keiner erhöhten Gefahr ausgesetzt. HIV-Infizierte sollten dennoch einige zusätzliche Massnahmen treffen.

 

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