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UMFRAGE: Wie schwul ist Umweltschutz?

Angeblich wollen Hetero-Männer nichts mit umweltbewusstem Verhalten zu tun haben

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Foto: AdobeStock

Eine Studie bringt Umweltschutz in Verbindung mit Geschlechterstereotypen:  Plastik vermeiden ist nichts für echte Hetero-Kerle. Sprich: total schwul?

Offenbar befürchten Hetero-Männer, für schwul gehalten zu werden, wenn sie sich allzu umweltbewusst verhalten. Wissenschaftler*innen der Penn State University führten mit 960 Teilnehmer*innen eine Studie zu Verhaltensweisen im Umweltschutz durch, die als typisch «männlich» oder als typisch «weiblich» gelten.

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Der Gedanke ist nicht neu. Bereits 2016 bestätigte eine Studie die Vermutung, dass Umweltschutz als weibliches Anliegen aufgefasst wird. Es scheint also, dass Pflege und Fürsorge nach wie vor Eigenschaften sind, die mit Frauen assoziiert werden.

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Die aktuelle Studie ist in der Fachzeitschrift Sex Roles erschienen und soll den Zusammenhang zwischen Geschlechterrollen und Umweltschutz hervorheben. Politiker*innen und Aktivist*innen, die sich für den Umweltschutz engagieren, sollen Geschlechterklischees als mögliche Hindernisse berücksichtigen, so die Wissenschaftler*innen.

Immerhin: In Seattle gibt es die Organisation «Out 4 Sustainability» (Geoutet für die Nachhaltigkeit) – nach eigenen Angaben die erste LGBTIQ-Organisation der Welt, die sich nebst sozialen Anliegen primär für den Umweltschutz und Nachhaltigkeit engagiert.

Unser Artikel zur US-Studie hat besonders viele unserer Leser interessiert. Deshalb wollen wir jetzt von Euch wissen: Stimmt das wirklich? Seid Ihr alle so umweltfreundlich unterwegs?

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