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Die März-Ausgabe der MANNSCHAFT ist da!

Über die erste Dreier-Ehe Kolumbiens, queere Aussichten für Israel und: Das Leben als Gingerboy

Bild: Thomas Knights

Die neue Ausgabe der MANNSCHAFT ist: Wir waren für Euch in Kolumbien, Israel und in Riga, Tallinn und Vilnius, den Hauptstädten der drei baltischen Staaten. Ausserdem berichtet unser Autor Martin Busse in unserer Coverstory, wie begehrt man als rothaariger Kerl nach dem Hype um Gingerboys wirklich ist.

Die Liebe zu dritt. Manuel, Alejo und Víctor haben die erste Dreier-Ehe Kolumbiens geschlossen. Ausgerechnet in Kolumbien. In dem katholischen Macho-Land, wo im vergangenen Jahr wieder mehr als 100 Homosexuelle und trans Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität ermordet wurden. In dem nach mehr als 50 Jahren bewaffnetem Konflikt der Friedensvertrag zwischen Staat und Farc-Guerilla in einer Volksabstimmung unter anderem durchfiel, weil Religiöse und Konservative Stimmung machten gegen die «Genderideologie», die diese Minderheiten besonders schützen sollte.

«Auf uns hat kein Vorbild gepasst, deshalb haben wir unser eigenes erfinden müssen», sagt Alejo. Wir haben ihn und seine zwei Männer besucht.

Queere Aussichten für Israel. Anfang April wird in Israel ein neues Parlament gewählt. Für queere Politiker*innen und Aktivist*innen des Landes ist das vorherrschende Thema die Leihmutterschaft, aber auch die Einführung einer Zivilehe (die gibt es nämlich dort nicht mal für Heteros). Wir haben fünf von ihnen in Tel Aviv und Jerusalem getroffen.

Farbe bekennen. Im antiken Rom wurden sie verehrt, im Mittelalter dann verfolgt und hingerichtet: Vor ein paar Jahren gab es dann einen grossen Hype um rothaarige Kerle. Ist nun alles gut? Unser Autor Martin Busse sagt: «Mich selbst verwunderte, wie lange es gebraucht hat, rothaarige Emoticons auf den Smartphones verfügbar zu machen. Erst 2018 war es soweit. Lange, nachdem Regenbogenfamilien, Gesichter jedweder Hautfarbe und allerhand unnötige Lebensmittel und Fabelwesen die Chats der Messenger beherrschten.»

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Dido im Interview. Eigentlich wollte sie nur mit ihrem Bruder abhängen – und startete so eine inter­nationale Musikkarriere. Die Britin ist mittlerweile 20 Jahre im Geschäft und meldet sich nun mit ihrem neuen Studioalbum «Still On My Mind» zurück. Mit der MANNSCHAFT sprach sie über schwule Fans, Eminem und die Kraft der Musik zur Bewältigung von Herzschmerz

New York platzt vor Stolz. NYC ist dieses Jahr Schauplatz der World Pride, zudem steht das 50-Jahre-Jubiläum der Stonewall-Aufstände an. Die Events sind jedoch nicht nur auf die Weltstadt beschränkt: Der ganze Bundesstaat feiert mit.

… und natürlich die queeren Highlights im Kino, neue Musik und die wichtigsten neuen Bücher.

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«20 Minuten zeigte einfach die Bilder, die für die Geschichte passten»