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Zurich Pride Podcast knackt die 100 000er Stream-Grenze

Das Team vergrössert sich jetzt und wird weiblicher

Zurich Pride
Foto: Zurich Pride Podcast

Der Zurich Pride Podcast klettert die Podcast-Charts weiter nach oben. Ob unglaubliche Coming-outs, intime Sexwünsche oder grosse Beziehungsdramen – alle zwei Wochen erzählen Schweizer Queers am Mikrofon ihre Lebensgeschichte.

Wie zum Beispiel Fabienne: Sie war schwanger von ihrem Ehemann und verliebt in eine Frau. Oder Teja: Die IT-Projektleiterin hat ihre Transition mit Excel geplant. Oder Levin: Er ist bi und begegnet vielen Vorurteilen.

Moderator Alexander Wenger ist überrascht, wie offen die Gäste sind: «Die Coming Out-Geschichten sind teilweise sehr dramatisch. Die Gäste haben auch schon geweint im Studio. Das berührt mich sehr. Ich finde es schön, dass die Leute ihre Geschichten mit einem grossen Publikum teilen. Sie machen Mut, zu sich zu stehen und werden so zu Vorbildern».

Der Zurich Pride Podcast, der kürzlich seinen 1. Geburtstag feierte (MANNSCHAFT berichtete), wächst und vergrössert sein Team. Neu stösst Jeannine Borer dazu. Die erfahrene Journalistin hat sich in einem Casting gegen 15 Bewerberinnen durchgesetzt und wird neben Alexander Wenger neu im Studio talken. «Ich freue mich, Teil dieses Podcast-Teams zu sein. Es ist wunderbar, Menschen mit ihren spannenden Geschichten sichtbar zu machen», sagt Borer.


Ebenfalls neu im Team ist Livia Grossenbacher aus Basel. Die Kulturpublizistik-Studentin wird als Redaktorin neue Gäste suchen und Themen recherchieren. «Ich finde es toll, der queeren Community mit unserem Podcast eine Stimme zu geben und unsere Vielfältigkeit auf diese Weise zeigen zu können», so Grossenbacher.

Produzent Kevin Burke: «Ich freue mich sehr, dass wir nach einem Jahr on air sein, unser Podcast Team mit Jeannine und Livia erweitern und so neue Ideen entstehen.» Das nächste Ziel sind 100 Folgen und eine Podcast Produktion vor Live-Publikum im Herbst.

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Im Herbst wird auch die Volksabstimmung zur Ehe für alle erwartet (MANNSCHAFT berichtete). Mehrere erzkonservative Komitees haben das Referendum gegen die Eheöffnung ergriffen.




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