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++ LGBTIQ-Stele geschändet ++ Revision gegen Kannibalismus-Urteil ++

Die LGBTIQ News: kurz, knapp, queer

LGBTIQ News
Foto: Facebook/David Profit

Für den schnellen Überblick: Unsere LGBTIQ News aus Deutschland ab dem 14. Januar 2022.

++ LGBTIQ-Stele geschändet ++

Zwei Mal innerhalb von sechs Monaten wurde der Mainzer Gedenkort geschändet. Der Queer-Beauftragte des Landes, David Profit (Grüne), erklärte: «Wir gedenken hier Männern, die nach Paragraf 175 Strafgesetzbuch verurteilt wurden und lesbische Frauen und transidenten Menschen, die in der NS-Zeit in Einzelfällen in Konzentrations- und Vernichtungslager abtransportiert wurden. Sie wurden nun wiederholt angegriffen.»

Der Landesbeauftragte verurteilte diese Taten aufs Schärfste. «Der Staat muss diese Straftaten mit aller Härte verfolgen und die Täter zur Rechenschaft ziehen.» Profit dankte der Stadt Mainz, die nach erfolgte Beweisaufnahme die Stele wieder gereinigt habe.

++ Urteil im Kannibalismus-Prozess noch nicht rechtskräftig ++

Der Angeklagte habe über seine Verteidigerinnen Revision gegen das Urteil des Landgerichts Berlin eingelegt, teilte eine Sprecherin am Freitag auf Anfrage mit. Die Richter hatten den 42-Jährigen vor einer Woche wegen Mordes sowie der Störung der Totenruhe zu lebenslanger Haft verurteilt. Zudem stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine Haftentlassung nach 15 Jahren nahezu ausschliesst (MANNSCHAFT berichtete).


Der Angeklagte hatte die Tat im Prozess bestritten. Die Verteidigung plädierte daher auf Freispruch. Das Gericht hatte es jedoch als erwiesen angesehen, dass der Lehrer am 6. September 2020 in seiner Wohnung in Berlin-Pankow einen 43 Jahre alten Monteur tötete, «um seine Kannibalismus-Fantasien auszuleben». Die Männer hatten sich zuvor über ein Dating-Portal zum Sex in der Wohnung des Lehrers verabredet. Nach dem Mord hatte der Täter laut Urteil die Leiche zerteilt und die Teile an verschiedenen Orten in Berlin abgelegt. (dpa)



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