in

Innsbruck hat jetzt Zebrastreifen in Regenbogenfarben

Nicht allen gefällt es

Zebrastreifen
Foto: HOSI Tirol

Im vergangenen Juni hatte der Grünen-Gemeinderat Thomas Lechleitner zusammen mit den Vertreter*innen anderer Parteien den Antrag auf einen Regenbogen-Zebrastreifen in Innsbruck gestellt. Nun ist er da.

Davon waren selbst die Akivist*innen der HOSI Tirol überrascht. Denn eigentlich hatte es geheissen, das dauerhafte Zeichen für Akzeptanz und Sichtbarkeit in der Altstadt von Innsbruck käme erst nach Abschluss von Bauarbeiten, die aber derzeit noch laufen. Jetzt ist der Regenbogen-Zebrastreifen bereits da.

#huch #suprise #Regenbogenzebrastreifen
Heute erst entdeckt: die beiden dauerhaften Zeichen für #Akzeptanz und…

Posted by Hosi Tirol on Thursday, 22 April 2021

Man gehe davon aus, dass der Hinweis auf den Hintergrund des Symbols noch folge; auch seien die sechs Farben bei dieser ersten Umsetzung wegen der ungeraden Anzahl der Zwischenräume noch nicht ganz stimmig, «Aber für allfällige Nachbesserungen, Korrekturen oder Fragen zur Umsetzung stehen wir und die gesammelte gestalterische Expertise und das Potenzial der LGBTIQ Gemeinschaft natürlich jederzeit gern zur Verfügung», so die HOSI. Eine offizielle Einweihung soll es später noch geben.

«Dass für dieses wunderschöne Zeichen der Vielfalt und Akzeptanz die Verbindung Maria-Theresien-Strasse hinein in die Altstadt gewählt wurde, freut mich ganz besonders», hatte Initiator Lechleitner im letzten Sommer erklärt.


In den sozialen Medien gibt es viel Begeisterung über den Zebrasteifen, aber auch etliche hämische Kommentare. «Damit ist ein Schutzweg weniger», behauptet einer. «Denn in der StVO ist eine solche Bodenmarkierung nicht vorhanden, und damit die Gültigkeit einer solchen aufgehoben … Das Beispiel zeugt von erweiterter Intelligenz eines 3-Jährigen.»

Ein anderer lästert: «Am besten auch noch die Ampeln und Verkehrsschilder in den LGBTIQ Farben erstrahlen lassen, weil wir haben ja eh viel zu wenig Unfälle.»

In Salzburg steht seit letztem Jahr eine Bank in Regenbogenfarben. Das Projekt wurde von der HOSI Salzburg initiiert und wurde bereits von Vandal*innen beschmiert (MANNSCHAFT berichtete).


Vor ein paar Jahren hat die Stadt Krefeld in NRW einen aufgesprühten Zebrastreifen in Regenbogenfarben weggeputzt (MANNSCHAFT berichtete).


Seyran Ateş

«Muss das mit LGBTIQ sein?» – Seyran Ateş will modernen Islam

Friedrichstadt-Palast

Sag zum Abschied leise «Vivid» – Neue Show mit Conchita-Musik