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Harry Styles hilft lesbischem Fan beim Coming-out

Das Ex-Mitglied von One Direction ist derzeit auf US-Solotour

Harry Styles
Foto: Instagram/Harry Styles

Es war am Mittwoch, als Harry Styles in Milwaukee spielte. Im Publikum stand eine junge Frau mit einem Schild, auf dem stand: «Meine Mutter ist im Bereich 201. Hilf mir, mich zu outen.»

Der 27-jährige Sänger sah das Schild. Er lief zu seinem Fan und reichte ihr sein Mikrophon. Doch die junge Frau war zu verlegen, wegen der «vielen Leute», wie sie sagte.

Also lief Styles zurück auf die Bühne und rief «Lisa, sie ist lesbisch!» Wie er erfahren hat, dass sie Lisa heisst, bleibt leider ein Geheimnis …

Die Kameras des Konzerts schwenkten zu Mutter Lisa, und die Menge im Saal jubelte begeistert.


Der lesbische Fan teilte später ihren Coming-out-Moment auf Twitter und dankte Harry Styles, dass er einen Moment geschaffen habe, den ihr niemand nehmen könne. «Danke, dass ich als Fan an deiner Seite wachsen darf. Danke, dass du mir geholfen hast, zu erkennen, wer ich bin», schrieb sie.

Der britische Sänger und Schauspieler stellt immer wieder seine Solidarität mit LGBTIQ unter Beweis und zeigt sich häufig mit Regenbogenflaggen auf der Bühne (MANNSCHAFT berichtete).


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Harry Styles, Ex-Mitglied der Boyband One Direction, wird auch als Mode-Ikone verehrt. So gehört er zur wachsenden Zahl von Männern, die Nagellack tragen (MANNSCHAFT berichtete). Vor einem Jahr war er als erster Mann alleine auf dem Titel der hauptsächlich an Frauen gerichteten US-Modezeitschrift Vogue zu sehen. Der Musiker bläst auf dem Foto einen Luftballon auf und trägt ein grau-weisses Spitzenkleid.

Das sorgte jetzt für Kritik von US-Schauspieler Billy Porter. Wie er in einem Interview mit der Sunday Times sagte, gebe es einen Unterschied zwischen den Möglichkeiten, die Styles und ein schwuler Schwarzer habe: «Für mich fühlt es sich so an, als ob die Modeindustrie mich akzeptiert, weil sie es muss.»

Porter habe nichtbinäre Mode bekannt gemacht, aber die Vogue setze lieber einen heterosexuellen Weissen im Kleid als ersten Mann auf die Titelseite, so Porter.


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