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Germany’s Next Topmodel: Heidi Klum kürt erstmals männlichen Sieger

Das Finale der Castingshow in der Zusammenfassung

Germany's Next Topmodel
Heidi Klum präsentiert «Germany's Next Topmodel» (Foto: Monika Skolimowska/dpa)

Zum 19. Mal triezt Heidi Klum Nachwuchsmodels – doch erstmals gibt es in diesem Jahr zwei Gewinner*innen bei Germany’s Next Topmodel. Auch ungewohnt: In der Castingshow hat sich ein Pärchen gefunden.

Die Sieger*innen der 19. Ausgabe Germany’s Next Topmodel stehen fest – und zum ersten Mal ist auch ein Mann dabei: Lea und Jermaine haben die diesjährige Staffel gewonnen. Jermaine ist offen bisexuell (MANNSCHAFT berichtete). Im Finale setzten sich die beiden Nachwuchsmodels gegen fünf weitere Kandidat*innen durch.


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Siegerin Lea: «Hätte niemals damit gerechnet»
Dem Influencer Jermaine stiegen Tränen in die Augen, als Klum seinen Arm in die Höhe streckte. Auch die Siegerin Lea zeigte sich überwältigt. «Ich hätte niemals damit gerechnet», sagte sie nach der Verkündung. Bei ihren Fans bedankte sie sich für die Unterstützung und «die ganzen lieben Nachrichten», die sie jeden Tag bekommen habe.


Ihre verbliebenen Konkurrent*innen hatten die beiden in der rund dreistündigen Sendung hinter sich gelassen. Bei den Frauen belegte Xenia den zweiten Platz, Fabienne wurde Dritte. Zweitplatzierter bei den Männern wurde Linus. Die Zwillinge Julian und Luka traten als Team an und landeten auf dem dritten Platz.

GNTM Jermaine
GNTM-Sieger Jermaine (BIld: ProSieben)

Die Einschaltquote konnte sich sehen lassen: Insgesamt 1,62 Millionen Menschen (8,0 Prozent) schalteten ein. In der für den Privatsender wichtigen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren es sehr gute 18,8 Prozent. Das entspricht ziemlich genau den Vorjahreswerten.

Catwalks und ein Fotoshooting im Fussballtor
Wie üblich mussten die Models im Live-Finale noch einige Aufgaben bewältigen. Unterstützt wurden sie dabei von prominenten Gästen. So liefen die Kandidat*innen zu Auftritten der Sängerinnen Robin S. und Sabrina Carpenter über den Laufsteg. Das mit Klum befreundete Musiker*innen-Duo Sofi Tukker präsentierte unter anderem seine neue Single «Spiral».


Zum finalen Fotoshooting der Staffel war zudem Ex-Fussballprofi Bastian Schweinsteiger geladen, der Fussbälle auf ein Tor schoss. Die Nachwuchsmodels mussten die Schüsse abwehren und dabei vor der Kamera von Fotograf Rankin eine möglichst gute Figur abgeben.

Weitere bekannte Gäste waren unter anderem die Schauspielerin Elizabeth Hurley und ihr Sohn Damian sowie Designer Wolfgang Joop, der mehrere Jahre zur Jury der Sendung gehört hatte. Die diesjährige Staffel habe er allerdings nicht gesehen, gab Joop freimütig zu – nur ins Halbfinale habe er hineingeschaut.

Auch Schweinsteiger zeigte sich nicht gerade als enthusiastischer Fan der Show. «Warum ich hier bin, weiss ich auch nicht», sagte er gleich zu Beginn. Dennoch versprach er Klum später per Handschlag einen Besuch in der kommenden Jubiläumsstaffel. Unterschrieben habe er eine Vereinbarung dazu aber noch nicht, fügte der ehemalige Nationalspieler gleich an. Auch wer 2025 als Nachwuchsmodel dabei sein will, kann sich schon jetzt bewerben: «Egal welches Geschlecht», hiess es am Freitag auf dem Instagram-Account der Sendung.

Einig waren sich die Promi-Gäste in ihrer Beurteilung der Kandidat*innen: Immer wieder wurden Lea und Jermaine als Favoriten genannt.

Erstes Männermodel auf dem Titel der deutschen Harper’s Bazaar
Es war das erste Mal in der Geschichte der Produktion, dass Klum neben einer Frau auch einen Mann zum Topmodel kürte. Die beiden Sieger*innen erhalten jeweils 100’000 Euro Preisgeld und werden auf dem Cover der deutschen Juli-Ausgabe von Harper’s Bazaar zu sehen sein. Auch das ist eine Premiere: Wie Chefredakteurin Kerstin Schneider beim Cover-Shooting im Mai erklärt hatte, gab es bisher noch nie ein männliches Model auf dem Titel der deutschen Ausgabe.

Wie sich in der Finalshow ausserdem herausstellte, waren in der Staffel auch einige romantische Funken geflogen. Die Kandidat*innen Armin und Grace erzählten, sie seien mittlerweile ein Paar. «Ich hab’s schon ein bisschen vermutet», kommentierte Klum. «Aber ich wusste es ja nicht.»

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