FPÖ-Chef Haimbuchner hetzt gegen LGBTIQ: «Die leisten nichts»
Im Herbst wird gewählt
Bei der Maifeier der FPÖ in Linz hetzte der oberösterreichische FPÖ-Chef Manfred Haimbuchner gegen LGBTIQ.
Gegen den Chef der rechten FPÖ und früheren österreichischen Innenminister Herbert Kickl wird aktuell wegen des Verdachts der Untreue im Zusammenhang mit Regierungsinseraten ermittelt. Wie die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft am Montag mitteilte, stehen auch weitere ehemalige FPÖ-Regierungspolitiker im Fokus der Ermittlungen, darunter Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache und Ex-Verkehrsminister Norbert Hofer.
Derweil tritt Kickl weiter auf, wie zuetzt in Linz in einem mit 5000 Menschen dicht gefüllten Bierzelt. Manfred Haimbuchner gab bei der Maifeier den Einpeitscher und rief dazu auf, zur EU-Wahl zu gehen, «da müssen wir unbedingt stärker werden». Im Herbst folgen Nationalratswahlen.
Haimbucher griff u.a. die SPÖ an und die LGBTIQ-Bewegung, wie das Portal Oe24.at berichtet: «Der SPÖ geht es darum, dass man möglichst wenig arbeitet, dass man möglichst wenig leistet und dass möglichst viele Menschen in unser Land kommen, die auch nicht bereit sind, etwas zu leisten», so der FPÖ-Mann.
«Das ist auch kein Wunder, wenn man sich die SPÖ anschaut, diese rote LGBTIQ-Bewegung. Wer in der Früh eine Stunde lang überlegen muss, als welches Geschlecht er aufsteht, der kann auch nichts leisten. Der kommt zu keiner Arbeit, der kommt zu keiner politischen Arbeit.» Für diese Klientel mache die SPÖ Politik, so Haimbuchner.
Für die FPÖ ist Ungarn unter Viktor Orban grosses Vorbild: Dort sollen einem neuen Whistleblower*innen-Gesetzt zufolge Regenbogenfamilien künftig denunziert werden, über anonyme Meldungen (MANNSCHAFT berichtete).
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