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«Hauptsache, du bist glücklich!» – Coming-out, und dann?

Warum diese häufige Reaktion nicht immer nur positiv gedeutet werden kann

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Bild: Harli Marten/Unsplash

Peter Fässlacher ist Moderator und Sendungsverantwortlicher bei ORF III und Stimme des Podcasts «Reden ist Gold» über die Liebe und das Leben mit Menschen der LGBTIQ-Community. In seinem Kommentar* untersucht er die gängige Floskel auf ein Coming-out. Der Text stammt aus der Frühlings-Ausgabe der MANNSCHAFT.

Wenn es ein Ranking der besten Reaktionen auf ein Coming-out geben würde, wäre dieser Satz seit Jahren auf Platz 1. Immer wieder taucht er als positives Beispiel in Coming-out-Storys auf und wird als Ausdruck einer liberalen Grundhaltung gesehen. Er lautet: «Hauptsache, du bist glücklich!» Im ersten Moment ist an diesem Satz auch nichts auszusetzen: Er strahlt jene bedingungslose Akzeptanz aus, nach der wir uns sehnen. Eigentlich perfekt. In Wirklichkeit ist der Satz aber an eine sehr raffinierte Bedingung geknüpft: das Glück.

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