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Angriff auf schwules Paar – 19-Jähriger im Krankenhaus

Das teilte die Polizei am Freitag mit

Trans Frau
Symbolbild: Pixabay

Ein 26-jähriger Mann hat in München ein Paar schwulenfeindlich beschimpft und einen der beiden krankenhausreif geschlagen.

Der Mann sei dem Paar (37 und 19 Jahre alt) in der Münchner Altstadt begegnet und habe sie schwulenfeindlich beleidigt und gegen Schwule gehetzt, teilte die Polizei am Freitag mit. Dem 19-Jährigen habe der Pöbler mehrfach mit den Fäusten ins Gesicht geschlagen.

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Zwei Zeugen stoppten den Angreifer und hielten ihn fest, bis die Polizei kam. Der verletzte 19-Jährige sei nach Polizei-Angaben anschliessend im Krankenhaus behandelt worden. Der Täter wurde vernommen und dann freigelassen. Der Staatsschutz ermittelt wegen Verdacht auf ein Hassverbrechen.

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Hassverbrechen gegen LGBTIQ in München und in ganz Bayern sind präsenter denn je, wie die Schlagzeilen des letzten Jahres gezeigt haben. Seit Anfang des Jahres bietet das Sub Online- und Telefonberatung für schwule, bisexuelle und queere Männer, die Opfer von Gewalt wurden an (MANNSCHAFT berichtete).

Die Stadt Zürich erfasst ab 2021 Hassverbrechen

In der Münchner U-Bahn wurde im Herbst 2018 ein 21-jähriger bisexueller Mann beleidigt und geschlagen. Später beklagte er die mangelnde Zivilcourage der anderen Fahrgäste (MANNSCHAFT berichtete).

Auch die Gewalt gegen LGBTIQ-Geflüchtete in Bayern nimmt zu: Sie suchen Schutz in vermeintlich sicheren Ländern wie Deutschland. In diesen Flüchtlingsunterkünften kommt es jedoch nicht selten zu Diskriminierung durch Mitbewohner oder durch das Wachpersonal. In Zeiten von Corona ist die Lage noch heikler.

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Während der Corona-Pandemie ist Social Distancing gefordert, was in Gemeinschaftsunterkünften unmöglich ist und worunter alle Bewohner*innen gleichermassen betroffen sind. Zudem werden dem schwulen Kommunikations- und Kulturzentrum Münchens Sub mehr Gewalterfahrungen gegen LGBTIQ berichtet, das Zusammenleben sei hochgradig angespannt (MANNSCHAFT berichtete).

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