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Adele weist mutmasslich queerphoben Fan zurecht – Missverständnis!

«Bist du völlig bescheuert?», hatte sie gerufen

Adele
Adele (Foto: Simon Emmett/Columbia Records/dpa)

Als ein Zuschauer in Las Vegas einen vermeintlich homophoben Spruch ruft, findet Adele deutliche Worte: «Bist du völlig bescheuert?»

Adele ist ihrem Ruf als LGBTIQ-Verbündete mal wieder voll gerecht geworden: So hat sie einen Fan bei einem ihrer Konzerte in Las Vegas in die Schranken gewiesen. «Bist du völlig bescheuert? Mach dich nicht so verdammt lächerlich. Wenn du nichts Nettes zu sagen hast, halt die Klappe, okay?», sagte die 36-Jährige während einer Show am Samstag wütend. Doch wie sich nun herausstellte, war es ein Missverständnis. «Work sucks» hatte der Fan gerufen, wie zahlreiche User*innen auf X berichteten. Adele hatte zuvor von ihrer Arbeitsbelastung gesprochen.

Wie das Portal Just Jared nach dem Konzert berichtet hatte, habe ein Person bei der Show «Pride sucks» gerufen. Dies ist auf einem auf X veröffentlichten Video zwar nicht zu hören, aber Adele thematisierte den Zwischenruf, indem sie die Worte ungläubig wiederholte.

Adele goes off on audience member who yelled “Pride sucks” at her concert tonight:

“Did you come to my f*cking show and just say that Pride sucks? Are you f*cking stupid? Don’t be so f*cking ridiculous. If you have nothing nice to say, shut up, alright?” pic.twitter.com/M3yl2mdzLV

— Pop Base (@PopBase) June 2, 2024

Adele rief: «Kommst du zu meiner verdammten Show, um ‹Pride sucks› zu rufen? Bist du verdammt dumm?». Das Publikum jubelte.


Im November 2022 hatte Adele ihre Show-Reihe «Weekends With Adele» in der Casino-Stadt im US-Staat Nevada begonnen. Zunächst waren 32 Konzerte bis März 2023 geplant, doch dann verlängerte die Sängerin um zwei weitere Konzertserien. Die letzte soll in diesem Jahr bis Mitte Juni laufen, für den Herbst sind ausserdem Nachhol-Shows geplant.

Diesen Sommer spielt Adele mehrere Konzerte in München (MANNSCHAFT berichtete).

In einer Welt, geprägt von heteronormativen Vorstellungen, entscheidet sich unsere Kolumnistin Anastasia Biefang bewusst dafür, ihre queere Identität nicht länger zu verbergen. Dies birgt Herausforderungen, besonders in Gesprächen mit ihren Kolleg*innen (MANNSCHAFT+).



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