Zohran Mamdani lässt den Hype um «Heated Rivalry» nochmal explodieren
Die Hörbuchreihe «Heated Rivalry» erlebt in New York einen regelrechten Download-Boom: Der neue Bürgermeister Zohran Mamdani hatte sie unvermittelt empfohlen.
Es war bei einer Pressekonferenz am Sonntag: Zohran Mamdani rief die Menschen in New York dazu auf, angesichts des erwarteten stadtweiten Schneesturms zu Hause zu bleiben. Der Wintersturm gilt schon jetzt als einer der schwersten seit Jahrzehnten. Ganze Regionen versinken im Schnee, während Eisregen und Sturmwinde Strassen, Stromnetze und Flughäfen lahmlegen. Millionen Menschen sind betroffen, Hunderttausende haben zeitweise keinen Strom. Also empfahl der Bürgermeister Mamdani Rachel Reids beliebte schwule Eishockey-Serie als perfekte Beschäftigung für alle, die zu Hause bleiben wollten oder mussten.
«Ich kann mir keine bessere Ausrede für die New Yorker vorstellen, zu Hause zu bleiben, ein ausgiebiges Nickerchen zu machen oder das Angebot unserer öffentlichen Bibliothek zu nutzen, die ,Heated Rivalry' als E-Book oder Hörbuch kostenlos für alle mit Bibliotheksausweis anbietet», sagte er unter dem Gelächter seines Teams.
Laut Lizzie Tribone, Sprecherin der New York Public Library, führte Mamdanis Empfehlung zu einem Anstieg der Downloads um insgesamt 549 %, wobei 86 % davon direkt nach seiner Rede erfolgten, wie die Gay Times berichtet.
Die Bibliothek stellte am 24. Januar unbegrenzt digitale Kopien von Rachel Reids sechsbändiger Buchreihe «Game Changers» über ihre App zur Verfügung. Seitdem wurde «Heated Rivalry» mehr als 5'000 Mal heruntergeladen, die Reihe insgesamt über 13'000 Mal.
Von einer 529%-igen Steigerung ist die Rede. Tribone erklärte, die Bibliothek gehe davon aus, dass diese Zahl weiter steigen werde.
Mit Mamdani hat Trump einen charismatischen Gegenspieler in New York, der schon am Wahlabend angekündigt hatte, Provokationen des Präsidenten entschieden begegnen zu wollen. Bei einer Veranstaltung in Miami sprach Trump danach abfällig über «Mandami, oder wie zum Teufel der heisst» und nannte ihn wie häufig zuvor einen «Kommunisten». Zugleich räumte Trump ein, die Republikaner hätten «in New York ein wenig an Autorität eingebüsst». Der US-Demokrat hatte die Wahl Anfang November 2025 mit deutlichem Vorsprung gewonnen, seit dem 1. Januar 2026 ist er offiziell im Amt.
Nach seinem Sieg hielt Mamdani in Brooklyn eine Rede, in der er sich bei seinen Unterstützer*innen, seinem Wahlkampfteam und seinen Eltern bedankte – und ausdrücklich auch Queers erwähnte. «Wir hier setzen uns für diejenigen ein, die wir lieben – egal ob Einwanderer, Angehörige der Transgender-Community, eine der vielen schwarzen Frauen, die Donald Trump aus dem öffentlichen Dienst entlassen hat, eine alleinerziehende Mutter, die immer noch auf sinkende Lebensmittelpreise wartet, oder irgendjemand anderes, der mit dem Rücken zur Wand steht.»
«Ich liebe diesen jungen Mann so sehr! Er hat alle Merkmale eines Kindes von Lesben – eine tiefe Wertschätzung für Frauen.»
Cynthia Nixon
Viele Queers feiern den Sieg von Mamdani, darunter der queere Sex-and-the-city-Star Cynthia Nixon, der vor ein paar Jahren Gouverneurin von New York werden wollte – und scheiterte. «Ich liebe diesen jungen Mann so sehr! Er ist ein wahres Wunder, und ich würde ihm bis ans Ende der Welt folgen (und hätte es fast getan!) »
Das Serien- und Buchphänomen macht weltweit nicht nur die schwule Community heiss. Und mittlerweile steht fest: «Heated Rivalry» startet nächste Woche auch deutschsprachigen Raum (MANNSCHAFT berichtete).
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