Satirisch und sexuell aufmüpfig: Pedro Almodóvars Erzählungen
«Der letzte Traum» vereint zwölf Geschichten aus verschiedenen Lebensabschnitten
Im Band «Der letzte Traum» erweist sich der weltbekannte Filmemacher auch als talentierter Schriftsteller.
Jede Wirklichkeit braucht Fiktion. Das hat Pedro Almodóvar von seiner Mutter gelernt, die einst als Briefevorleserin in ihrem Dorf die Korrespondenz fantasievoll ausschmückte. In seiner berührenden Erzählung «Der letzte Traum» schildert Almodóvar seinen endgültigen Abschied von der Mutter.
Es ist eine von zwölf Erzählungen eines Bandes, in dem sich der weltbekannte Filmemacher auch als talentierter Schriftsteller erweist.
Verschiedene literarische Genres Die Geschichten stammen aus ganz unterschiedlichen Lebensabschnitten des inzwischen 74-jährigen Verfassers und wurden eher zufällig von seiner Assistentin archiviert. Die Erzählungen stehen dabei für verschiedene literarische Genres.
Einige, wie die Geschichte über den Tod seiner Mutter, sind stark autobiografisch geprägt, andere wie «Die Spiegelzeremonie» oder «Johanna, das Wahnröschen» nehmen Elemente des Schauerromans oder Märchens auf.
Die für seine Filme typischen Themen wie sexuelle Aufmüpfigkeit oder satirische Kritik am Katholizismus durchziehen auch die Erzählungen, besonders kunstvoll zusammengeführt etwa in der einleitenden Geschichte «Der Besuch». Alles in allem ist das Buch ein echter Almodóvar.
Grindr kündigt die neue Reisefunktion «Roam» an (MANNSCHAFT berichtete).
Das könnte dich auch interessieren
Afghanistan
Zwei queere Personen von Taliban bei Fluchtversuch verhaftet
Maryam Ravish und Maeve Alcina Pieescu wollten mit dem Flugzeug in den Iran ausreisen
Von Newsdesk Staff
Religion
News
TIN
Lesbisch
TV
Wegen Auftritt bei «Sesamstraße»: Hass auf Riccardo Simonetti
Gesang und Zauberei in der «Sesamstraße»: Neben dem Entertainer stehen in den neuen Folgen auch zwei Illusionisten den Puppen zur Seite.
Von Newsdesk/©DPA
Kultur
Deutschland
Queerfeindlichkeit
News
Schweiz
Wenn Eltern auf das Pronomen für ihr Baby verzichten
In der Schweiz verzichten immer mehr Eltern auf Pronomen und die geschlechtliche Festlegung für ihre Babys. Ein neuer Trend? Wir haben in Deutschland und Österreich nachgefragt.
Von Michael Freckmann
LGBTIQ-Rechte
Ehe für alle
TIN
Regenbogenfamilie
Buch
Wie Gazelle und Gialu Hass im Netz blockieren und ignorieren
Als TIN-Personen sind die Influencer*innen Gazelle und Gialu im Netz immer wieder Hass und Diskriminierung ausgesetzt. Sie haben Wege gefunden, damit umzugehen.
Von Newsdesk/©DPA
Queerfeindlichkeit
TIN