Die queere Community in Zürich verliert weiteren Treffpunkt

tatiana-rodriguez-rlB3QWw6H-Q-unsplash
Symbolbild (Bild: Unsplash)

Nach fast drei Jahrzehnten schliesst die queerfreundliche Daniel H. Bar in Zürich ihre Türen.

«Was einst als kleine Idee begann, wurde für viele Menschen zu einem zweiten Zuhause – einem Ort, an dem Fremde zu Freunden wurden und Freunde zu Familie», ist auf der Webseite der Zürcher Bar zu lesen. Sie war 1998 im Kreis 4 eröffnet worden.

Nun muss die Daniel H. Bar schliessen. Die Zeiten hätten sich verändert, so die Begründung. «Neue Ausgehgewohnheiten und steigende Kosten machen es uns nicht mehr möglich, die Bar weiterzuführen..»

Bis Frühling gibt es die Bar noch: Anfang April dann laden die beiden Gastgeber Daniel Hofstetter, dem Namensgeber, und Bruno Meyer ihre Gäste zum Closing Weekend ein.

Nach über 20 Jahren hat auch schon das alternative queere Partylabel Offstream einen Schlussstrich gezogen. Der gegenwärtige Backlash gegen LGBTIQ-Rechte spielte bei der Entscheidung eine Rolle, hiess es.

Auch in Wien schliessen immer mehr beliebte queere Lokale. Zum Monatsende wird etwa die Felixx Bar den Geschäftsbetrieb aufgeben. Mehrere LGBTIQ-Politiker*innen fordern Queers auf, Lokale und Bars der Community mehr zu unterstützen (MANNSCHAFT berichtete).

ICE-Beamter in den USA tötet eine Lesbe in Minneapolis: Das Opfer hinterlässt Frau und Kinder (MANNSCHAFT berichtete).

Das könnte dich auch interessieren

Kommentare