Offline für 8 Stunden: Romeo-User mussten geduldig sein
Das Problem konnte nicht so schnell behoben werden wie erhofft
Wer am gestrigen Dienstag auf Romeo ein Date klarmachen wollte, musste auf andere Apps ausweichen. Eine Störung legte die Website lahm.
Was zuerst als kleine Störung erschien, entwickelte sich zum grösseren IT-Problem. Am 25. Februar war die Dating-Plattform Romeo (früher Planetromeo/Gayromeo) für acht Stunden offline. Mittlerweile ist die Website wieder aufrufbar.
Um 15:46 wies die Plattform auf X (ehemals Twitter) auf die Störung hin und versprach, dass man sein Bestes gebe, um das Problem zu beheben. Es ist nicht das erste Mal, dass bei Romeo technische Probleme von sich reden machen. «Das passiert in letzter Zeit ein bisschen oft», schrieb User @RobbieRgbg. Andere, wie @LaptopFreak2, waren nur enttäuscht: «Oh Gott, und ich hatte mich heute für ein Treffen verabredet.»
Zunächst versuchte Romeo mit Humor zu beruhigen. «Vielleicht ist es Zeit für eine Kaffeepause», scherzte das Team, doch im Laufe des Abends wurde klar, dass die Störung grösser war als gedacht. Gegen 17:37 Uhr hiess es: «Es tut uns wirklich leid und wir verstehen, wie frustrierend das ist. Leider dauert es länger als erwartet, aber wir arbeiten hart daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben.»
Erst kurz nach 23 Uhr gab es eine positive Meldung: «Wir sind auf dem richtigen Weg. Wir haben das Problem lokalisiert und arbeiten daran, Romeo so schnell wie möglich wieder zum Laufen zu bringen!» Seitdem ist die Plattform wieder online, auch wenn einige User noch in der Nacht von fehlerhaften Funktionen berichteten. MANNSCHAFT-Leser Alexander schreibt: «Alle Freunde zeigt es seit über 20 Stunden offline. Ich kann nicht sehen, wer online ist.»
Die Störung sorgte für viel Verärgerung unter den Nutzern. Während einige zunächst noch Verständnis zeigten, wuchs der Unmut mit der Dauer des Ausfalls. «Das ist wahrscheinlich das zehnte Mal, dass das passiert», kommentierte X-User @Crist0DS. Besonders betroffen waren zahlende Romeo-Plus-User sowie Escort-Profile auf der angeschlossenen Plattform Hunqz. Dort führte der Ausfall zu finanziellen Einbussen für die Sexarbeiter.
Warum es zu dem Problem kam, ist weiterhin unklar. Romeo selbst machte bislang keine genauen Angaben zu den Ursachen. In den letzten Tagen gab es allerdings immer wieder kleinere Ausfälle.
Trotz technischer Probleme bleibt Romeo eine der grössten Plattformen für schwule und bisexuelle Männer im deutschsprachigen Raum. Neben Dating bietet die Community-orientierte Plattform Gruppen, Foren und Initiativen. Zudem engagiert sich Romeo aktiv für LGBTIQ-Rechte und unterstützt verschiedene soziale Projekte.
Mehr: Männer in berühmtem Cruising-Gebiet sollen lieber Apps nutzen (MANNSCHAFT berichtete)
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