++ Porny Days wieder voll da ++ Crowdfunding für Non-Binäre ++
Die LGBTIQ News: kurz, knapp, queer
Für den schnellen Überblick: Unsere LGBTIQ News aus der Schweiz ab dem 10. November 2021.
++ Porny Days wieder voll da ++
Beim diesjährigen (dem bereits 9.) Film-Kunst-Festival geht es u.a. um Porny shorts, anal fisting und soft sculptures. Nachdem das Event letztes Jahr in abgespeckter Version stattfand (MANNSCHAFT berichtete), wird es dieses Jahr wieder lang, schmackhaft und juicy in Form von Filmprogrammen, Perfomances, Workshops, Kunst und vieles mehr.
++ Gegen Street Harassment ++
Frauen und queere Menschen, die im alltäglichen Leben mit Street Harassment, also respektlosem und bedrohlichem Verhalten im öffentlichen Raum konfrontiert werden, wehren sich oftmals nicht. Selbstverteidigungskurse wie der Ende Oktober in Bern (MANNSCHAFT berichtete) sind eine Möglichkeit, Gewalt abzuwenden. Viele trauen sich jedoch nicht, können oder wollen sich nicht zur Wehr setzen.
Warum ist das so? Welche Lösungsansätze werden benötigt, um dagegen vorzugehen und welcher Akteur*innen bedarf es? Diesen Fragen widmet sich die Politikwissenschaftlerin und Sozialarbeiterin Manuela Hofer im nächsten BiblioTalk. Dieser findet u.a. in Zusammenarbeit mit «Zürich schaut hin. Gemeinsam gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit» am 30. November 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr, online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und sollte bis zum 29. November 2021 erfolgen. Alle weiteren Infos hier.
++ Crowdfunding für Anerkennung non-binärer Personen ++
Das Transgender Network Switzerland (TGNS) veranlasste am 5. November 2021 ein Crowdfunding aufgrund eines in Deutschland gestrichenen Geschlechtseintrags einer nicht binären Person nach Schweizer Recht. Das Obergericht in Aargau entschied, dass der gestrichene Eintrag anerkannt und folglich in das Personenstands- als auch das Geburtsregister der Schweiz übernommen werden müsse. (MANNSCHAFT berichtete) Weil die Bundesverwaltung Beschwerde einreichte, liegt der Entscheid nun beim Bundesgericht.
Bei einem negativen Entscheid würde die bereits gesammelte Summe von 45.000 CHF ein Weiterziehen des Falles an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg ermöglichen und zudem bereits angefallene Anwalts- und Verfahrenskosten decken. Bei einem Positiventscheid würden die Mittel in Aufklärungsarbeit in Bezug auf das Leben von nicht binären Menschen in der Schweiz, fliessen.
++ Queere Interviews zum Thema Suizid ++
Die Zahlen von suizidgefährdeten jungen queeren Personen sind deutlich höher als bei ihren heterosexuellen Altersgenoss*innen. Weil die Ursachen weitestgehend unerforscht sind, hat sich ein Professor der Hochschule Luzern einer Studie gewidmet, die die Gründe untersucht (MANNSCHAFT berichtete). Dafür wurden und werden Interviews mit Betroffenen aus der Community geführt.
Für einen besseren Analyseverlauf und genauere Ergebnisse werden weiterhin Interviewpartner*innen gesucht. Das Gespräch geht ca. 60 – 90 Minuten, Zeit und Ort können frei gewählt werden. Alle weiteren Infos sind auf den Social Media Accounts Facebook, Instagram und Twitter ersichtlich oder auf der Website.
++ Stapferhaus: Ausstellung verlängert ++
Seit dem 1. November 2020 zeigt das Stapferhaus in Lenzburg die Ausstellung «Geschlecht» (MANNSCHAFT berichtete). Diese stellt sich die Fragen: Wie entsteht Geschlecht, was macht uns zur Frau, was zum Mann und was führt darüber hinaus? Mit dieser Thematik beschäftigt sich auch die ZDF-Kultursendung «aspekte» diesen Freitag. (MANNSCHAFT berichtete)
Aufgrund der höher als erwarteten Besucherzahlen wurde entschieden die Ausstellung bis zum 22. Mai 2022 zu verlängern.
Brauchst du Hilfe? Wende dich in der Schweiz telefonisch an die Nummer 143 oder schreibe an die Berater*innen von Du-bist-Du.ch. In Österreich hilft die HOSI Wien (zu Büroöffnungszeiten) unter (+43) 660 2166605, das Kriseninterventionszentrum oder für LGBTIQ die psychosoziale Beratungsstelle Courage. In Deutschland gibt es die Notfall-Nummer 19446, zudem hilft u.a. der Verband für lesbische, schwule, bisexuelle, trans, intersexuelle und queere Menschen in der Psychologie, in Städten wie Köln kann man sich an Rubicon wenden.
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