Die ersten Schwuz-Partys kehren zurück, an neuem Ort

DJ KennyDee (c) Peter Dobias(1)
Veranstalter der Madonnamania: Marcel Weber

Das Berliner Schwuz ist seit November geschlossen. Die Suche nach einer neuen Location läuft. Nun kehren die ersten Schwuz-Partys zurück, allerdings an neuem Ort.

Madonnamania gilt als eine der bekanntesten und langlebigsten Queer-Partys Berlins, die nach 25 Jahren im Schwuz am 11. April ein neues Zuhause findet, und zwar im SO36 in Kreuzberg.

Die Party widmet sich seit ihrer Gründung im Jahr 2000 ausschliesslich einer Künstlerin: Madonna. «In Zeiten, in denen sie mit ihrem neuen Album als spirituellem Nachfolger von Confessions on a Dance Floor selbst ein Comeback feiert (MANNSCHAFT berichtete), trifft die Rückkehr der Party den Nerv der Zeit», heisst es in einer Pressemitteilung.

Veranstalter bleibt Marcel Weber, Vorsitzender der Berliner Clubcommission und einstiger Geschäftsführer des Schwuz. «Nun bringe ich die Party zurück und setze damit ein Zeichen für lebendige Berliner Clubkultur und queere Gemeinschaft», erklärt Weber.

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Und auch die Schlagernacktparty kehrt im Frühling zurück: Angefangen hat alles im Sommer 2003, damals fand die Premiere der Schlagernackt-Party im kleinen, aber legendären Ackerkeller statt. Später wechselte die Veranstaltung ins Schwuz. Nun wird im Metropol im Regenbogenkiez weiergefeiert – als «Nackt-Schlager-Ball».

Vom gemobbten Kind zum offenen schwulen Social-Media-Star. Luke Hamnett sagt heute im Rückblick: «Am Ende des Tunnels gibt es Licht» (MANNSCHAFT berichtete).

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