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Sichtbarkeit in der Ukraine: Queere Soldat*innen outen sich

Das postsowjetische Land tut sich schwer mit der Gleichstellung von LGBTIQ

ukraine krieg
Viktor Pylypenko gilt als erster offen schwuler Kriegsveteran der Ukraine. (Foto: J.T. Blatty)

Wer in der Ukraine an der Front kämpft, geniesst in der Bevölkerung hohes Ansehen. Eine Gruppe ehemaliger Soldatinnen und Soldaten will diese Wertschätzung nun in Akzeptanz für die LGBTIQ-Community ummünzen. Doch Homo- und Transphobie sind in der postsowjetischen Gesellschaft noch immer tief verankert.

In der Ukraine herrscht seit über sechs Jahren Krieg. Der bewaffnete Konflikt findet im Osten des Landes statt, wo russische und prorussische Kräfte für die Abspaltung der Verwaltungsbezirke Donezk und Luhansk kämpfen. Für die ukrainische Bevölkerung ist der Einsatz gegen die Separatist*innen mehr als nur ein ehrenhafter Dienst am Vaterland – er kommt einem Heldentum gleich. Im ersten Kriegsjahr, 2014, bildeten sich 37 Freiwilligenbataillone, um die ukrainische Armee zu unterstützen. Dass sich unter den Männern und Frauen an der Front auch LGBTIQ-Vertreter*innen befinden, dürfte selbstverständlich sein – in der Ukraine jedoch nicht.

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