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War die Messerattacke auf schwules Paar in Dresden zu verhindern?

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Dresden: Der Angeklagter (r) sitzt vor Prozessbeginn neben dem Rechtsanwalt Peter Hollstein im Verhandlungssaal (Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa)

Eine Städtereise nach Dresden endet für ein schwules Paar in einer Tragödie. Ein islamistischer Gefährder ersticht einen der Männer, der andere überlebt traumatisiert (MANNSCHAFT berichtete). Der Prozess offenbart Lücken – und eine entscheidende Frage bleibt offen. Von Simona Block, dpa

Die Rheinländer Thomas L. und Oliver L. sind im Herbst 2020 auf Städtereise. Sie haben ihre E-Bikes dabei. Von Weimar und Erfurt (Thüringen) kommen sie am 3. Oktober in Dresden an. Der Geschäftsmann und der Buchhalter, die seit fast acht Jahren ein Paar sind und bald auch zusammenziehen wollen, geniessen die Kulturstadt und Umgebung. Am nächsten Abend essen sie in einem Lokal an der Frauenkirche. Zur gleichen Zeit verlässt ein islamistischer und gerade aus Jugendhaft entlassener Gefährder im Stadtteil Pappritz sein Wohnheim, mit zwei nagelneuen Küchenmessern aus dem Supermarkt im Rucksack und klarem Ziel: «Ungläubige töten».

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