in ,

True Crime und queere Geschichte: 3 Shows zum Start in den Pridemonat

Darunter ist auch die Doku über den schwulen Serienmörder in Toronto

dokumentation queere geschichte
Matrosen aus der Dokumentation «Queer History – Ein langer Weg zur Gleichberechtigung. (Bild: 4Mat Factory Films/The History Channel).

Am 1. Juni spielen The History Channel und Crime + Investigation drei Sendungen, die sich mit der queeren Community beschäftigen.

Geschichts-Nerds und Fans von True Crime aufgepasst: The History Channel und Crime + Investigation läuten den Pridemonat Juni mit drei Sonderprogrammierungen ein.


IDAHOBIT 2024: Diese Aktionen sind geplant


 #1 «Queer History – Ein langer Weg zur Gleichberechtigung»
LGBTIQ-Rechte sind in vielen Ländern noch lange keine Selbstverständlichkeit, vielerorts werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Identität auch heute noch diskriminiert. So ist der Kampf für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung nach wie vor ein aktuelles Thema mit internationaler gesellschaftlicher Relevanz. Dabei reichen die Anfänge der Bewegung in den USA bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück, wie die Doku «Queer History – Ein langer Weg zur Gleichberechtigung» zeigt.


Die Produktion beleuchtet die kaum bekannten Anfänge der LGBTIQ-Bewegung in Los Angeles in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und die weitere wechselhafte Entwicklung bis in die heutige Zeit, in der das Oberste US-Gericht die gleichgeschlechtliche Ehe legalisierte.
Am Samstag, 1. Juni 2024, um 18 Uhr auf The HISTORY Channel sowie auf Abruf bei HISTORY Play.

queer history doku
Schon bei den ersten Pride-Events gab es Merch: Eine Szene aus «Queer History – Ein langer Weg zur Gleichberechtigung». (Bild: 4Mat Factory Films/The History Channel). (Bild: 4Mat Factory Films/The HISTORY Channel)

#2 «Der Toronto-Village-Killer» mit Mobeen Azhar
2018 wurde im Garten eines Hauses in Toronto, Kanada, eine schockierende Entdeckung gemacht (MANNSCHAFT berichtete). Versteckt in Pflanzkübeln lagen die Körperteile von sieben Männern. Ein achter Mann wurde ganz in der Nähe begraben gefunden. Verantwortlich für diese Morde war Bruce McArthur, ein Gärtner und Weihnachtsmann in einem Einkaufszentrum. Er gestand acht Morde in und um das sogenannte Gay Village in Toronto. Da er sich schuldig bekannte und zu achtmal lebenslänglicher Haft verurteilt wurde, konnte er einen langwierigen Prozess vermeiden, weshalb viele Fragen unbeantwortet blieben.

«Der Toronto-Village-Killer»
Journalist Mobeen Azhar macht sich in «Der Toronto-Village-Killer» auf Spurensuche. (Bild: Crime + Investigation / Ben Crichton / Forest)

Der britische Journalist Mobeen Azhar reist nach Toronto, um die Geschichte der Männer zu untersuchen, die auf mysteriöse Weise aus dem Schwulenviertel der Stadt verschwanden.
Dokumentation in drei Teilen am Samstag, 1. Juni 2024, ab 20:15 Uhr auf Crime + Investigation


#3 «Der letzte Post von Nikki Kuhnhausen» aus der Reihe «#TextMeWhenYouGetHome“»
Nachdem die Influencerin Nikki Kuhnhausen verschwunden war, forderten ihre Freunde, Familie und Transgender-Allys in ganz Vancouver Aufklärung und Gerechtigkeit. In dieser Episode von «#TextMeWhenYouGetHome» geben Nikkis Familienangehörige einen Einblick in das Leben der 17-Jährigen; ebenso schildert die Folge, wie die Polizei bei der Suche Nikkis Snapchat-Account nutzte und sie schliesslich feststellen musste, dass Nikki Ziel brutaler transphober Gewalt wurde.
Am Samstag, 1. Juni 2024, um 22:55 Uhr auf Crime + Investigation sowie auf Abruf bei Crime + Investigation Play.

Nicolas Gold und Markus Schaffer sind Gründer von Sheyn, ein junges Start-up aus Wien. Ein Protokoll über die Träume und Meilensteine eines queeren Designstudios (MANNSCHAFT+).


Regenbogenbinde

Zweifel am Gruppen-Coming-out: «Keiner traut sich aus der Deckung»

Malta

LGBTIQ-Spitzenreiter Malta: «Wir sind erst bei 100 % glücklich»