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Nach transphober Attacke: Kleinstadt in Kanada zeigt Solidarität

Zwei Schülerinnen hatte vor einer Woche eine junge trans Person verprügelt

Kanada
Foto: Darryl Dyck/The Canadian Press via ZUMA/dpa

In der kanadischen Kleinstadt Mission war eine trans Person von zwei Schülerinnen attackiert und beschimpft worden. Nun fand eine Solidaritätskundgebung gegen Mobbing statt.

Über 1000 Autos nahmen an der Anti-Mobbing-Parade zur Unterstützung der jungen trans Person teil, die ausserhalb einer Schule angegriffen wurde. Zwei Schülerinnen wurden festgenommen, und es wurden Anklagen wegen des Vorfalls empfohlen, der auch gefilmt und online gestellt wurde.

Die Fahrzeuge waren mit rosa Luftballons, Regenbogenschildern und Anti-Mobbing-Botschaften geschmückt. Gemächlich fuhren sie am Sonntag durch das Flussgebiet der Stadt, um der trans Person Unterstützung und Solidarität zu signalisieren, nachdem sie am Montag zuvor verprügelt wurde. AJ Gopinath, einer der Organisatoren der Kundgebung, sagte gegenüber CBC, als Einzelheiten der Gewalttat bekannt wurden, habe er gewusst, dass er etwas unternehmen müsse.


Vor einer Woche wurde in den sozialen Medien das Video veröffentlicht, in dem das Opfer, das von den Organisatoren der Rallye als nicht-binär und trans bezeichnet wird, von zwei Mädchen auf dem Schulgelände der École Heritage Park Middle School geschlagen und getreten wurde.

Die beiden Angreiferinnen wurden festgenommen. Die Polizei empfiehlt Anklage zu erheben, einschliesslich Körperverletzung und der Äusserung von Drohungen.

Der Bürgermeister von Mission, Jag Gill, sagte, die Kundgebung würde der Gemeinde helfen, die Tragödie zu überwinden. B.C. Bildungsministerin Jennifer Whiteside hatte nach dem transfeindlichen Vorfall erklärt, sie habe ihr Ministerium gebeten, den Schulbezirk zu unterstützen, denn alle Schüler*innen hätten es verdient, sich in der Schule sicher und willkommen zu fühlen.


Am Sonntag bei der Kundgebung zur Unterstützung des Opfers jubelten, hupten und winkten die Teilnehmer*innen, um klarzumachen, dass Mobbing in der Stadt nicht akzeptabel sei. «Wir wollten ihnen zeigen, dass sie die Liebe und Unterstützung aller, auch in ganz Mission hat», sagte Organisator Gopinath an die Adresse von Menschen, die gemobbt werden.


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