Schwules Pärchen homofeindlich beleidigt, bedroht und bespuckt

Wer hat etwas gesehen?

ARCHIV - 10.11.2019, Bayern, Marktbreit: Ein Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht steht an einer Unfallstelle. (zu dpa: «Vier E-Autos brennen auf Sattelzug bei Kassel aus») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Symbolbild (Bild: (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Ein Männerpaar ist in einer Kasseler Strassenbahn homophob beleidigt, bedroht und bespuckt worden. Die Polizei ermittelt und wertet Aufnahmen der Videoüberwachung aus. Zudem werden Zeug*innen gesucht.

Es war am Montagabend: Nach Angaben des 20-jährigen Opfers ereignete sich die Tat zwischen 19.40 Uhr und 20 Uhr in einer Strassenbahn der Linie 7 zwischen Königsplatz und Weserspitze. Drei unbekannte männliche Jugendliche sollen ihn und seinen Begleiter zunächst verbal sowie mit anstössigen Gesten homofeindlich beleidigt haben. Das Paar habe ruhig reagiert und die Jugendlichen aufgefordert, sie in Ruhe zu lassen.

Beim Ausstieg an der Haltestelle «Weserspitze» sollen die Täter die Männer bespuckt und an der Hose getroffen sowie mit geballten Fäusten gedroht haben. Dann schlugen sie noch von aussen gegen die Scheibe der Tram.

So werden die Jugendlichen beschrieben:

  • etwa 16 Jahre alt
  • 1,70 bis 1,80 Meter gross
  • schwarze Haare
  • alle sollen schwarze Hosen mit weissem «Under Armour»-Aufdruck getragen haben.

Zwei Täter werden als schmal und mit schwarzen Jacken beschrieben, der dritte als etwas kräftiger und mit grauer Jacke.

Die Polizei sucht nach Zeug*innen und Fahrgästen, die Hinweise auf das unbekannte Täter-Trio geben können.

In Bremen wurde kürzlich ein Jugendlicher in der Überseestadt von einem Mann sexuell missbraucht. Die Polizei sucht auch hier nach Zeug*innen (MANNSCHAFT berichtete).

Helge Fuhst wechselt von «Tagesthemen» zu Springer: Der offen schwule ARD-Journalist sei ein «ausgezeichneter Medienmanager», heisst es dort (MANNSCHAFT berichtete).

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