Erik S. seit 3 Wochen vermisst – Polizei bittet um Hinweise

Ehemann und Freunde sind in Sorge

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Wer hat Erik S. gesehen?

Seit Mitte Februar wird Erik S. aus Berlin vermisst. Der 31-Jährige verschwand spurlos nach einer Feier. Nun bittet die Polizei um Hinweise.

Erik S wird seit einer Woche vermisst. Der 31-Jährige war am Valentinstag gemeinsam mit Ehemann und Freund*innen in einer Berliner Bar feiern. Die Gruppe löste sich gegen 3.30 Uhr auf, der Vermisste machte sich allein auf den Heimweg Richtung Alt-Trepow

In der Nacht zum 15. Februar, um 3:48 Uhr, wurde mit dem Handy des Vermissten die Haustür aufgeschlossen. Als sein Mann Matthias um 8.00 Uhr in die gemeinsame Wohnung zurückkehrte, war Erik S. nicht dort. Handy sowie Geldbeutel, Reisepässe und Smartwatch habe er jedoch zurückgelassen.

Die beiden Männer sind seit bald fünf Jahren verheiratet. Erik, gebürtiger Armenier, besitzt auch einen deutschen Pass. Er wurde wahrscheinlich noch am Sonntagabend (15. Februar) gegen 23.00 Uhr von einer Zeugin vor einem Hotel in Berlin-Friedrichshain gesehen, so sein Mann Matthias. Es fand bereits eine privat organisierte Suchaktion mit Spürhund statt, doch ohne Erfolg.

So wird der Vermisste beschrieben:

  • 31 Jahre alt
  • circa 170 cm gross
  • schlanke Gestalt
  • dunkler Vollbart
  • hohe Stirn
  • teilweise blond gefärbtes Kopfhaar
  • Tätowierung linkes Handgelenk: gelbe Banane

Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug er vermutlich:

  • gelbe Strickmütze
  • länglichen silberfarbenen Ohrring am rechten Ohr mit russischer Inschrift: Уменьшительно-ласкательное
  • lilafarbene Plüschjacke von Uniqlo
  • beigefarbener Pullover
  • weisse Lederturnschuhe

Die Ermittler*innen fragen: Wer hat den Vermissten nach dem 15. Februar 2026 um 3:50 Uhr gesehen? Wer kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsortgeben? Wer kann sonstige sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle des Landeskriminalamts Berlin in der Keithstrasse 30 in Berlin-Tiergarten unter (030) 4664-912444 oder per E-Mail an [email protected] entgegen. Ausserhalb der Bürodienstzeiten kann man sich bitte an jede andere Polizeidienststelle oder die Internetwache wenden. Sollte sofortiges polizeiliches Handeln erforderlich sein: Der polizeiliche Notruf ist unter der Telefonnummer 110 zu erreichen.

Zwei queerfeindliche Angriffe beschäftigen die Polizei in Berlin. Sie trugen sich in Kreuzberg und Mitte zu (MANNSCHAFT berichtete).

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