Mann im Nachtbus homophob beleidigt und bedroht

Ein Bus der Linie 5 des Hamburger Verkehrsverbunds (HVV)
Ein Bus im Hamburg (Bild: Marcus Brandt/dpa)

Ein 27-Jähriger wurde im Nachtbus in Hamburg homophob beleidigt und vom Täter bedroht und verfolgt.

Am Dienstag kam es zu einem Fall von Hasskriminalität im öffentlichen Personennahverkehr Der Staatsschutz des Landeskriminalamts (LKA 73) ermittelt und sucht Zeug*innen.

In der Nacht zu Dienstag fuhr ein 27-Jähriger mit dem Nachtbus der Linie 607 von Hamburg-St. Pauli nach Barmbek-Nord. Er sass während der Fahrt einem unbekannten Mann gegenüber, der ihn unvermittelt homofeindlich beleidigte und bedrohte. An der Haltestelle Flachsland stieg der 27-jährige Mann aus dem Bus und wurde dabei von dem unbekannten Täter sowie dessen schlichtend einwirkenden Begleiter verfolgt und durch den Täter erneut bedroht.

Der 27-Jährige lief schliesslich zu seiner Anschrift, woraufhin der Täter von ihm abliess. Er erstattete später eine Anzeige über die Onlinewache der Polizei Hamburg und beschrieb den männlichen Täter wie folgt:

  • circa 24 bis 29 Jahre alt
  • etwa 168 bis 175 cm gross
  • «osteuropäisches» Erscheinungsbild
  • bekleidet mit einer dunklen Jacke mit Kapuze, Basecap (mit Schirm nach hinten getragen)

In Bremen wurde kürzlich ein Jugendlicher in der Überseestadt von einem Mann sexuell missbraucht. Die Polizei sucht nach Zeug*innen (MANNSCHAFT berichtete).

Helge Fuhst wechselt von «Tagesthemen» zu Springer: Der offen schwule ARD-Journalist sei ein «ausgezeichneter Medienmanager», heisst es dort (MANNSCHAFT berichtete).

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