CSD-Attacke in Münster: Begleiter des Tatverdächtigen meldet sich
Zwei Tage nach der Festnahme des Tatverdächtigen im Fall der tödlichen Attacke auf einen 25-jährigen trans Mann beim Christopher Street Day in Münster hat sich auch dessen Begleiter gemeldet.
Er habe am Sonntag die Polizei kontaktiert und sei am Montag als Zeuge vernommen worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster. Es hätten sich keine belastbaren Hinweise ergeben, dass er an den Beleidigungen vor dem körperlichen Angriff beteiligt gewesen sei. Auch sonst seien keine Straftaten ersichtlich – gegen ihn werde nicht ermittelt, hiess es weiter.
Ist der Täter selber schwul?
Derweil berichtete das österreichische Portal Exxpress – ein Portal für «gehobenen Boulevard» –, ein Zeuge soll beim CSD ein Foto gemacht haben, das sich bei der Fahndung als hilfreich erwiesen habe. Der 20-Jährige soll ihn genötigt haben, dieses wieder zu löschen. «Ich will nicht, dass mein Vater erfährt, dass ich schwul bin», soll der vorbestrafte Aylwerber gesagt haben.
Er soll bei der CSD-Veranstaltung Ende August zunächst zwei Frauen unter anderem queerfeindlich beschimpft und bedroht haben. Als ein 25-Jähriger ihn bat, die Beleidigungen zu unterlassen, soll er unvermittelt mindestens einmal mit der Faust zugeschlagen haben. Der 25-jährige Malte kam zunächst ins Krankenhaus, der 20-Jährige flüchtete zu Fuss – gemeinsam mit dem nun von der Polizei befragten Begleiter.
Am vergangenen Freitag erlag der 25-Jährige seinen Verletzungen (MANNSCHAFT berichtete).
Am gleichen Tag wurde der 20-Jährige festgenommen. Die Staatsanwaltschaft in Münster geht von einem queerfeindlichen Hintergrund aus. Der 20-Jährige sitzt wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge in Untersuchungshaft (MANNSCHAFT berichtete).
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