Abschied nach 25 Jahren: Gloria Hole setzt Zeichen für trans Menschen
Ihr Kleid erstrahlt in den Farben der trans Community
In diesem Jahr zelebriert die österreichische Drag Queen Gloria Hole ihren Abschied nach 25 Jahren in der queeren Community. Dafür will sie im Pride Monat ein ganz besonderes Kleid tragen.
Das Kleid ist massangefertigt vom Grazer Designer Manuel Essl und in den Farben der trans Fahne gehalten. So möchte die Drag Queen ihre Stimme für die trans Community erheben und mehr Sichtbarkeit für trans Menschen schaffen.
«Ich lerne nach wie vor, wie ich ein besserer Ally (Verbündeter) sein kann. Den Anfang mache ich mit diesem symbolkräftigen Kleid. Ich möchte, dass trans Personen mehr Respekt entgegengebracht wird. Das beginnt schon damit, keine super private Fragen zu stellen. Sich zum Beispiel für die Genitalien des Gegenübers zu interessieren und fragen: Hattest du schon die Operation?», sagt Gloria Hole.
Die Drag Queen ist der Ansicht, dass unsere Gesellschaft cis-sexistisch ist. Das heisst, trans Personen gelten als Abweichung der Norm und werden benachteiligt. Als homosexueller Mensch ist die Gloria Hole oft selbst mit Anfeindungen konfrontiert. Auch deshalb möchte sie ihre Kraft nutzen, um sich für trans Menschen einzusetzen. Sie will Menschen ermutigen, Geschlechterrollen zu durchbrechen.
Das angekündigte Gruppen-Coming-out am 17. Mai im Profifussball blieb aus. Stattdessen gab es von diversen Seiten zahlreiche Zusicherungen der Unterstützung und ermutigende Worte (MANNSCHAFT berichtete).
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