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Regenbogen-Flagge weht zum ersten Mal am Südpol

Regenbogenfahne am Ende der Welt (Foto: Evan Townsend)

Die Pride-Veranstaltung findet in der McMurdo Station statt, der Hauptstation der Vereinigten Staaten auf der Antarktis, etwa 850 Meilen vom Südpol und mehr als 8000 Meilen vom Festland der Vereinigten Staaten entfernt.

Der abgelegene Standort beherbergt bis zu 900 Mitarbeiter, obwohl nur 133 für den antarktischen Winter, der von März bis September dauert, zur Verfügung stehen. Zehn davon identifizieren sich als LGBTIQ.

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Die Gemeinde der McMurdo Station entschied sich, bereits im April zu feiern und postete stolz ihr historisches Foto – das bei -14° Grad entstanden ist.

Für dieses Jahr haben sich die Macher*innen der wohl kältesten Pride entschieden, eine «Gay-Bar-Nacht», eine Filmnacht sowie eine kleine Parade um das Hauptgebäude zu veranstalten.

Am abgelegenen Ort sei es für die Mitglieder der LGBTIQ-Gemeinschaft schwierig, mit der queeren Kultur insgesamt in Verbindung zu bleiben. Drahtlose Verbindungen sei für einen Grossteil des Jahres nicht verfügbar. Das bedeutet, dass es kaum eine Chance gibt, die Szene auf Grindr zu sehen oder sich ganz generell online über ihre bevorzugten queeren Aktivitäten zu informieren.

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Das erste Flaggenfoto stammt von Evan Townsend, einem Steward auf dem Gelände. Das Team wollte zeigen, dass man auch an einem so abgelegenen Ort wie der Antarktis Gemeinschaft finden kann.

«Warum nicht dieses Foto machen und die Menschen sehen lassen, dass es uns überall gibt – sogar am Ende der Welt», sagte Townsend.

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