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Telmo Pires: So klingt Leidenschaft in Lissabon

Nach zwei in Lissabon aufgenommenen Alben meldet sich Telmo Pires mit neuem Material zurück

Telmo Pires, in Portugal geboren, in Deutschland aufgewachsen, meldet sich mit neuer Musik zurück. Spätestens im November kann man den 46-Jährigen, der hauptsächlich in Lissabon lebt, wieder live in Berlin erleben.

Portugal ist dem aktuellen Spartacus Gay Travel Index zufolge Spitzenreiter, was LGBTIQ-Freundlichkeit betrifft. Aus dem Land des Fado meldet sich nun Telmo Pires mit neuer Musik zurück.

Nach den zwei in Lissabon aufgenommenen Alben «Fado Promessa» und «Ser Fado», bereitet Telmo Pires die nächste Veröffentlichung im Herbst 2019 vor. «Era uma vez» / «Es war einmal» ist der erste Vorbote auf das neue Album. Telmo Pires steht hier wieder nicht nur als Interpret, sondern auch, wie so oft, als Songwriter im Mittelpunkt. Inspiriert durch alte Fados, porträtiert er hier etwas satirisch das moderne Lissabon.

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Ein Lissabon was in Touristenströmen unterzugehen droht, was Stück für Stück verkauft wird und wo sogar Madonna (die seit fast 2 Jahren dort lebt) zur neuen «Stadtpatronin» erkoren wird. Irgendwann wird sich der Hype aber etwas legen und bis dahin «müssen wir wohl durchhalten» – so der Schluss des Songs.

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Mit dieser ersten Single bekräftigt Telmo Pires wieder einmal seine Haltung, den Fado nicht durch Äusserlichkeiten, sondern durch Inhalte weiterleben zulassen. Eine Musik die nicht nur melancholisch, sondern aktuell und zeitgenössisch ist.
Mit beeindruckender Interpretation, die sein Wissen über diese traditionsreiche Kunstform widerspiegelt, wurde «Era uma vez» jetzt auf allen digitalen Plattformen veröffentlicht.

Ebenfalls beeindruckt zeigte sich das Museu do Fado in Lissabon und lud Telmo zum Konzert am 8. März ein, wo er der Song zum ersten Mal dem Lissabonner Publikum vor ausverkauftem Haus live vorgestellt hat.

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