in ,

Reden über die sexuelle Gesundheit der queeren Community

Am 31. Oktober findet die Tagung Queer Sex Health statt

sexuelle Gesundheit
Bild: flickr

Am Samstag, 31. Oktober findet im Kosmos Zürich die Tagung Queer Sex Health statt. Bei einem abwechslungsreichen Programm wird über die sexuelle Gesundheit in der Community diskutiert.

Die Aids-Hilfe Schweiz arbeitet schon seit Jahren in der Prävention und möchte mit einer Tagung wichtige Fragen beantworten. Wie kann Prävention für trans Menschen erfolgreich sein? Wovon hängt die sexuelle Gesundheit ab? Ausserdem will sie sich ernsthaft mit der sexuellen Gesundheit von lesbischen und bisexuellen Frauen auseinandersetzen.

Um kurz nach 13 Uhr startet im Kosmos auch schon die erste Podiumsdiskussion über queere Jugendliche in der Psychiatrie mit Udo Rauchfleisch, Dagmar Pauli und Ewa Bender, moderiert von Florian Vock. Bis um 21.45Uhr dauert die Tagung. Diskutiert wir über insgesamt sieben verschiedene Themen.

sexuelle Gesundheit
Jessica Sigrist ist die Gründerin des queer-feministischen Sexshops Untamed.love

Es wird einen Talk auf Englisch geben, der sich mit der PrEP befasst, gefolgt von einer Podiumsdiskussion. Dieser wird präsentiert von SwissPrEPared und klärt über die gängigsten Fragen und Unsicherheiten bei der PrEP-Einnahme auf. Zudem wird über und mit trans Männern in der cis-schwulen Welt diskutiert, denn mitgemeint ist eben nicht mitgedacht.

Auch lesbische und bisexuelle Frauen kommen im Programm nicht zu kurz. Gleich fünf Podiumsteilnehmer*innen diskutieren über das fehlende Angebot von Beratung für frauenliebende Frauen. Thematisiert wird am Abend auch der Fitnesswahn in der Schwulen-Kultur, der vielen das Gefühl gibt, niemals genug zu sein.

sexuelle Gesundheit
Der trans Aktivist Max Appenroth leitet die internationale Arbeitsgruppe u Trans Men & HIV bei Global Action for Trans Equality

Ausserdem wird nach einem Input von Max Appenroth über die Gesundheitsversorgung von trans Menschen diskutiert. Wie weit sind wir, zehn Jahre nach der Gründung des Transgender Network Switzerland (TGNS)? In der anschliessenden Podiumsdiskussion nehmen sich Myshelle Baeriswyl, Andreas Lehner und Denise Borso dieser Frage an.

Danach spricht der Psychiater Jan Grosser über das Terrain, auf welchem schwuler Sex zurzeit stattfindet und verhandelt wird. Präsentiert wird dieser Event von Checkpoint Zürich. Zeitgleich präsentiert die queere Literaturzeitschrift Glitter eine Lesung zu queeren Körpern. Als krönender Abschluss geben Severin Hallauer und Nina Mühlemann je eine Performance zum besten. Hallauer konfrontiert sich mit Fragen nach Authentizität, Selbst- und Fremdwahrnehmung, währen sich Mühlemann in einer Mischung aus Broadway-Songs, Glitter und Sarkasmus in die Wicked Witch verwandelt.

An der Veranstaltung gilt eine Maskenpflicht und eine Teilnahmebeschränkung. Einige Programmpunkte finden zeitgleich statt und man muss sich deshalb entscheiden. Für die einzelnen Programmpunkte kann man sich hier anmelden.

Südtiroler Kultur meets Feng Shui auf 1354 m über Meer

bisexuell

Happy Bi-Visibility Day – mit Rugbyprofi Levi Davis!