in ,

Positiver Corona-Test: Barry Manilow verpasst eigene Musical-Premiere

Die Show erzählt von den legendären «Comedian Harmonists»

Barry Manilow
Foto: Twitter/Barry Manilow

US-Sänger Barry Manilow (78, «Mandy», «Could It Be Magic») hat nach einem positiven Coronavirus-Test seine Teilnahme an der Premiere seines neues Musicals «Harmony» absagen müssen.

«Ich bin untröstlich», schrieb Manilow am Mittwochabend auf Twitter. 25 Jahre habe er auf diese Show-Premiere in New York gewartet und nun könne er nicht dabei sein. Das sei mit das Grausamste, das ihm je widerfahren sei.

Doch auch im Angesicht der Pandemie seien die New Yorker stark, schrieb der Sänger auf Twitter. «Also zieht eine Schutzmaske über und schaut euch die Show an!», forderte er seine Follower auf.

I am heartbroken to say that I have just tested positive for COVID-19 and won’t be able to attend tonight’s opening night performance of my new musical, HARMONY. This just might be the cruelest thing that has ever happened to me: 25 years waiting for this show to premiere in pic.twitter.com/V1KNIjZP1N

— Barry Manilow (@barrymanilow) April 13, 2022

Das lange geplante Projekt «Harmony: A New Musical» dreht sich um die legendäre deutsche Vokalgruppe «Comedian Harmonists» aus den 1920er und 1930er Jahren. Musik und Text für das Musical stammen von Manilow und Bruce Sussman.


Manilow hatte bereits in den 1990er Jahren das Musical «Harmony» über das Schicksal des deutsch-jüdischen A-Capella-Ensembles geschrieben. Es wurde damals in Kalifornien aufgeführt. Die neue Produktion soll nun bis zum 8. Mai in New York zu sehen sein.

Barry Manilow hat sich spät geoutet, da war er schon 73. Hätte er es früher getan, wäre seine Karriere sofort vorbei gewesen, sagte er später in einem Interview. Der Sänger hat im Jahr 2014 seinen Manager Garry Kief geheiratet. Die beiden kennen sich seit 1978. Damals habe Manilow sofort gewusst, dass es der Mann fürs Leben war, sagte er zu People.

«Er ist der klügste Mensch, dem ich je begegnet bin – und dazu ein grossartiger Kerl», so Manilow.



Nurejew

Rebell gegen Russland: Arte zeigt Tanz-Thriller über Rudolf Nurejew

François Ozon

«Zuhause gab es immer Mama, Papa und seine Liebhaber»