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«Es hat seinen Grund, warum ich nie in den Spiegel gucke»

Im aktuellen Film von Pedro Almodóvar «Leid und Herrlichkeit» («Dolor y gloria») geht es um einen nicht mehr ganz jungen schwulen Regisseur, der auf sein Leben und Werk zurückblickt

pedro almodovar
Pedro Almodóvar. (Bild: Manolo Pavón)

Pedro Almodóvar wird an diesem Mittwoch 70. Der Protagonist in seinem aktuellen Film ist ein alternder schwuler Regisseur, gespielt von Antonio Banderas. In Cannes weihte der Spanier die MANNSCHAFT in seinen Arbeitsprozess ein.

Señor Almodóvar, in Ihrem neuen Film «Leid und Herrlichkeit» («Dolor y gloria») geht es um einen nicht mehr ganz jungen schwulen Regisseur, der auf sein Leben und Werk zurückblickt. Eine autobiografische Geschichte?
Natürlich hat der Film seinen Anfang damit genommen, dass ich über mich selbst nachgedacht und geschrieben habe. Der Protagonist ist jedoch kein exaktes Abbild von mir, sondern reine Fiktion – eine Fantasie, die von mir geschaffen und durch mich geprägt ist. Sobald Fiktion in eine Geschichte Einzug erhält, wird sie auch zur treibenden Kraft. Dann muss man sich von ihr leiten lassen und ihr treu bleiben, nicht der Realität.

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