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Mode, Urbanität und Diversity in Frankfurter Hauptwache

Projekt anlässlich der Frankfurt Fashion Week

Frankfurt Fasion Week
Eines der Kampagnenfotos der Frankfurter Fashion Week 2022 (Foto: FFW)

71 grossformatige Modefotografien auf 35 Säulen: An der Frankfurter Hauptwache ist für Passant*innen ab sofort die Ausstellung «Runway B(eautiful)- Ebene» zu sehen.

Präsentiert werden die Bilder in der B-Ebene anlässlich der Frankfurt Fashion Week, die ab 17. Januar in ganz reduzierter Version stattfinden soll. So wurden die grossen Tradeshows «Premium», «Seek» und «Neonyt» coronabedingt schon vorab gestrichen.

Nach aktuellem Stand soll es lediglich vereinzelte Shows und Konferenzen geben sowie ein kleineres digitales Angebot.

«Mit der offenen Ausstellung am Drehkreuz unserer Stadt wird die Fashion Week für alle sichtbar», erklärte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) am Montag. «Damit setzen wir ein positives Signal in Richtung Sommer. Dann werden die langersehnten grossen Runways und Veranstaltungen die gesamte Stadt in einen einzigartigen Laufsteg verwandeln.»


Für die Ausstellung hatte eine Jury die besten Werke aus mehr als 555 Modefotografien ausgewählt. Sie zeigen Fashion in Verbindung mit aktuellen Themen wie Diversity, Natur oder Urbanität. (MANNSCHAFT berichtete über die gender-neutrale Mode von Céline Dion.)

 

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Hinter dem Projekt steht die AAAREA GmbH, einem Zusammenschluss Frankfurter Kreativagenturen sowie der Bundesverband Freie Fotografen und Filmgestalter (BFF) und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) Aufgrund der Pandemie wurde bereits die erste Fashion Weeek am Main im letzten Sommer fast ausschliesslich digital umgesetzt. Zuvor war überraschend bekannt geworden, dass Berlin mehrere Modemessen an Frankfurt verliert.

Nun liegt die Hoffnung der Macher des halbjährlich stattfindenden Events auf dem Sommer 2022. (MANNSCHAFT berichtete über den Tod des ersten trans Topmodels April Ashley.)



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